Betrifft:
„Marine: Jagd auf Waffenschieber“, NWZ vom 16. OktoberWelch eine Kuriosität, dass ausgerechnet Deutschland mit seiner Marine die Küste vom Libanon nach möglichen Waffenschmugglern, zugunsten der Hisbollah kontrolliert, wo doch schon lange feststeht, dass gerade diese Organisation ihre Waffen und Munition auf dem Landwege – nämlich über Syrien – bezieht.Andererseits steht doch Deutschland mit seinem Waffenexport mit an erster Stelle und liefert entsprechendes Material auch an Israel, dessen Militär erst kürzlich den Libanon bombardierte und bis auf den heutigen Tag auch die Palästinenser im Westjordanland und dem Gazastreifen sicher auch mit deutschen exportierten Waffen bekämpft! (...)
Nach meiner Meinung dürfte der Nahe Osten erst zur Ruhe kommen, wenn Israel die Golanhöhen an Syrien zurückgibt und der „provisorische Staat Palästina“ voll und ganz über das Westjordanland verfügen kann.
Otto Cimbal-MarockeWardenburg
