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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Leserbriefe

Was Bürger zum Thema Migration denken

16.02.2019
Betrifft: „Einwanderung? Ja bitte! ... aber es muss die richtige sein, und Deutschland hat eine völlig falsche“, Analyse von Alexander Will, Meinung, 7. Februar

Mir ist es seit Jahren unerklärlich, wie man solche Menschenmassen, egal ob Flüchtlinge, politisch Verfolgte, Wirtschaftsflüchtlinge mit oder ohne Ausweis, ausschließlich aus humanitären Gesichtspunkten in Deutschland hinein lässt.

Wie will man diese Einwanderer integrieren und jedes Jahr weitere circa 170 000 aufnehmen. In ein paar Jahren werden aus 170 000???

Ist es den Politikern nicht bekannt, dass auch fette Jahre, hiermit meine ich hohe Steuereinnahmen, irgendwann vorbei sind? Was passiert dann mit den von Deutschen aufgebauten und bezahlten Sozialkassen? Was passiert mit den Rentenkassen, wann sind sie leer? Sollten unsere Politiker nicht bald umdenken und uns mit ihren Sprüchen (Außengrenzen sichern) verdummen, wird es ein böses Erwachen geben.

Eine gezielte Einwanderung ist angesagt, eine Einwanderung, die es ermöglicht, die betreffenden Personen zu fördern, integrieren und in den deutschen Arbeitsmarkt einzubinden.

Die Welt können wir Deutschen nicht retten, aber aufpassen, dass unser Land sich nicht selbst zerstört. Alle sollten sich die Frage stellen, wollen wir so weitermachen wie bisher, oder etwas ändern wie Gutachten erstellen lassen (zum Beispiel: wann ist Deutschland pleite), da unsere Politiker nach jetzigen Erkenntnissen überfordert sind.

Darüber nachdenken und hinterfragen lohnt sich bestimmt, denn wir haben ja auch Kinder.

Gerold Ueckert
Bad Zwischenahn

Brexit, Euro-Finanzkrise, Verschuldung, Steuern, Rentenproblematik, Kriminalität und vieles andere schüren zunehmend die Zukunftsängste der Menschen. Dazu noch die hochproblematische Massenmigration nach Deutschland seit 2015, zu deren Analyse sowie Schlussfolgerungen ich Herrn Will nur voll zustimmen kann. So ist die Situation: Ein durchschnittlich sehr niedriger Bildungsstand, bei Migrantinnen noch geringer, weitestgehend keine für unsere Arbeitswelt brauchbare berufliche Qualifikation, Erfolglosigkeit der angebotenen Schulungsmaßnahmen, fehlende Motivation wie auch Lern- und Anpassungsbereitschaft.

Gelingende Integration sieht anders aus. Die verursachten Kosten dafür waren bisher schon gigantisch. Wollten wir zum Beispiel jetzt noch, innerhalb von zum Beispiel sechs Jahren, von allen vorhandenen nur eine Million Migranten/innen auf deutsches Niveau „nach“-qualifizieren, kostete dies 450 Milliarden Euro oder 450 000 Euro pro „deutschem“ Kopf (Zitat, Prof. Sinn/Will) zusätzlich.

Jedes Jahr kommen weiterhin circa 170 000 qualifikationsbedürftige Flüchtlinge hinzu (Oldenburg hat 167 000 Bürger). – Finis Germaniae!!

Karlheinz Sauerwald
Edewecht

Herr Will spricht in seinem Kommentar „Bruchlandung“ vom 5.2. von einer Schieflage, die für unser Land notorisch sei: über 50 Prozent des Bundeshaushaltes werden für soziale Sicherung, Familie, Jugend und Arbeitsmarkt ausgegeben. (...) Die brisante Realität, die hier zutage tritt, ist eine, die in diesem unseren Lande seit Jahren für Spannungen sorgt: Viele Menschen „konsumieren“ diese Leistungen nicht einfach, sie erhalten sie, weil sie mit dem Einkommen, das sie für ihre Arbeit erhalten, ihren Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren können. Damit zahlen wir Steuerzahler Zuschüsse für die zu geringen Löhne, während die Einkommen des reichsten Zehntels unserer Bevölkerung laut NDR im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen sind: das nenne ich eine Schieflage, Herr Will! Ein zweiter, dazu passender Aspekt, den Herr Will in seinem Beitrag „Einwanderung? Ja, bitte!“ vom 7.2. erwähnt, verdeutlicht die durch zu geringe Einkommen verursachte Schieflage noch einmal: Herr Will beklagt, dass der Anteil hoch qualifizierter Einwanderer in Deutschland 14 Prozent unter dem Durchschnitt der OECD-Länder liegt. Ich habe im Sommer während längerer Aufenthalte in Albanien und Lettland viele Gespräche mit gut ausgebildeten, jungen Leuten geführt, die mir zu verstehen gaben, dass die Bundesrepublik für sie unattraktiv sei, da die Gehälter in anderen Staaten höher seien: kein Wunder, dass viele von ihnen ihr Glück nicht im Niedriglohnland Deutschland suchen....

Schieflage? Ja, Herr Will, natürlich, und solange wir den hier erwirtschafteten Reichtum auf diese unsoziale Weise verteilen lassen, werden die extremen Parteien rechts und links weiter munteren Zulauf erhalten.

Dirk Sprenger
Oldenburg

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