„GDL pfeift auf Platzeck – Lokführer halten trotz Vermittlungsvorschlags an Streik fest“, Wirtschaft, 7. Mai

Die GDL Gewerkschaft streikt wieder, obwohl die Deutsche Bahn ein konkretes Angebot vorgelegt hat. Trotzdem will die GDL nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren und akzeptiert auch keinen Schlichter. Es hat den Anschein, dass Herr Claus Weselsky erst zu Verhandlungen bereit ist, wenn sämtliche Forderungen seiner Gewerkschaft erfüllt sind. Dafür ist das Streikrecht nicht da.

Meines Erachtens sollte gerichtlich überprüft werden, ob dieser Streik noch legal ist. Ich frage mich, weshalb die Juristen bei der DB dies noch nicht in die Wege geleitet haben.

Ferner wird es „höchste Eisenbahn“, dass die Bundesregierung ein Gesetz über die Tarifeinheitsgewerkschaft erlässt. (...)

Wolfgang Hatwig Oldenburg

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Weselsky, der ja in der Ostzone (DDR) aufgewachsen ist und bis zur Wiedervereinigung von der großen Reisefreiheit geträumt hat, zeigt uns hier ganz klar, was man in der DDR unter Reisefreiheit verstand. Die Art, wie Genosse Weselsky sich in der Öffentlichkeit präsentiert, ist allen gegenüber, die auf die Bahn täglich angewiesen sind, eine unverschämte Frechheit. Auch der finanzielle Schaden, der die Industrie zusätzlich belastet, quittiert Weselsky nur mit einen arrogantem Grinsen und äußerst dummen Argumenten. Wann wird dieser (...) Genosse endlich zurückgepfiffen? (...)

Bernd Kaemmerling Bad Zwischenahn