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13.08.2016
Betrifft: „Grünes Licht für A20-Bau – Küstenautobahn: Kabinett beschließt neuen Bundesverkehrswegeplan“, Titelseite, 4. August, sowie weitere Berichte

Wieder einmal hat der Lobbyismus gesiegt. Die A 20 ist ohne Berücksichtigung der Bürgerbeteiligung in den vordringlichen Bedarf eingestuft worden. Denn Antworten auf die 40 000 Eingaben besorgter Bürger zum Bundesverkehrswegeplan sind nicht erfolgt.

Ignoriert wurden zudem die Argumente gegen den Bau der A 20 des Bundesumweltamtes und des Bundesrechnungshofes. Dass der Bundesverkehrswegeplan gegen den Koalitionsvertrag des Landes und des Bundes verstößt, möchte ich nur am Rande erwähnen, denn eine ausreichende Berücksichtigung der Schiene hat nicht stattgefunden.

Die Lobbyisten unter den Politikern werden sich mit dem Bau der A 20 im Ammerland ein weiteres Denkmal setzen in Form von einem Autobahnkreuz ohne Auf- und Abfahrten in Nethen, einem stinkenden Lkw-Parkplatz, einem Sandabbaugebiet mit Tausenden Lkw-Bewegungen und einer Betonpiste in der Größe von 4800 Fußballfeldern allein in Niedersachsen.

Aber ob es so weit kommt, haben in letzter Instanz die Wähler zu entscheiden.

Klaus Wachtendorf
Oldenburg

An alle glühenden Verfechter der A 20, an die Herren Stuke, Thümler, Lies und so weiter. Ich lade Sie ganz herzlich zu einer Guided Schlagloch, Straßen-, Brückenschäden-Tour in die Gemeinde Berne Ortsteil Dreisielen und Bettingbühren ein. Das sollten Sie sehen, Schäden nur der allerersten Kategorie. Teil- oder vollgesperrte Brücken, in den nächsten Bach abrutschende Straßen und so weiter. Das müssen Sie sehen, denn offensichtlich ist Ihnen der Bezug zur Realität abhandengekommen. Und A 20 und Kommune haben etwas miteinander zu tun. Denn es gibt nur einen, dem das Geld aus der Tasche gezogen wird. Uns Steuerzahlern. Und es gibt nur wenige, die es mit vollen Händen aus dem Fenster werfen (Politiker). Wie das Geld verteilt wird, ist mir vollkommen egal. Ab jetzt werden erst vor Ort Schulen, Turnhallen, Straßen und Brücken saniert und wenn dann noch Geld übrig ist, kümmern wir uns um Ihre Hirngespinste. Und an Herrn Stuke: Kümmern Sie sich mal um Ihre Zwangsmitglieder vor Ort. Sorgen Sie dafür, dass wir ohne Achsschaden zum nächsten Kunden kommen. Das ist die Kragenweite, die der IHK zusteht. Das „Große Rad“ zu drehen, geht ja doch schief. Siehe Jade Desaster Port. Also ich freue mich auf Ihren Besuch.

Peter Tönjes
Berne

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