„Niedersachsen will Windkraft stark ausbauen – Verdreifachung der Leistung bis 2050 geplant – Landesregierung arbeitet an Erlass“, Wirtschaft, 12. August, sowie weitere Berichte zum Thema Windkraft

Viele Fachleute der Elektroindustrie, vor allem ältere Ingenieure mit einschlägiger Erfahrung, sind sich über die großen Risiken der Stromerzeugung auf hoher See bewusst. Der Beweis ist durch die schon jetzt aufgetretenen Pleiten und Pannen erbracht. Unverständlich für den Bürger ist, dass die Risiken durch Beschluss der Bundesregierung vom Steuerzahler getragen werden. Es wäre eigentlich üblich, dass diese Kosten von den beauftragten Firmen übernommen werden. Wenn kein finanzieller Druck dahintersteht, kann die zügige Inbetriebnahme beliebig verlängert werden, das heißt, die technische Entwicklung wird vom Steuerzahler finanziert.

Rolf Lange Brake

c

Die Sinne der nächsten Generationen werden das Landschaftsbild inklusive Windkraftanlagen verinnerlicht haben. Der Geruchs-Seh-Gehör- und Geschmackssinn zum Beispiel stumpft „nachhaltig“ langsam ab.

Arbeitsplatzsicherung, Energiewende und weitere „stichhaltige“ Argumente sind mir alle bekannt, mir aber im Sinne von Kultur und Natur nicht förderlich. Ausgleichsmaßnahmen sind Blendwerk und dienen der Beruhigung regionaler Interessen.

Lösung? Habe „ich“ nun wirklich nicht. Dafür sind die heutigen Entscheidungsträger aus Politik und Behörden zuständig. Zum Teil ist denen natürlich klar, dafür „demnächst“ nicht mehr befragt werden zu können.

Kultur, zu der ich auch teilweise den Umgang mit dem Landschaftsbild zähle, bewegt sich in größeren Zeiträumen als den einer Wahlperiode. (...)

Raymon E. Müller Jade