Wann endlich beginnt ein Umdenken? Wann endlich erkennt man, dass der Wolf bejagt werden muss? Der Wolf ist ein wildes Tier. Wild = Bezeichnung für alle freilebenden Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Jagdrecht = „die ausschließliche Befugnis (auf einem bestimmten Gebiet) wildlebende Tiere (Wild) zu hegen, sie zu jagen und sich als Beute anzueignen“. Von Jagd darf man beim Wolf offensichtlich nicht reden – hier spricht man von „Entnehmen“, was sogar gesetzlich prinzipiell möglich ist. Wer entscheidet darüber und wann?
Wenn man dieser Kreatur nicht endlich seine Grenzen aufzeigt, haben wir in Zukunft wohl ein „Wolfsministerium“ mit einem extra Haushaltsetat für Schadenersatzansprüche, bezahlt aus dem Steueraufkommen aller Bürger. Müssen wir in Zukunft auf eine Weidetierhaltung verzichten, damit der Wolf weiterhin sein Unwesen treiben kann? (...)
Sehr geehrter Herr Bürgermeister von Goldenstedt, ich bin erstaunt als Tier-/Naturschützer und -rechtler, dass in Ihrer Umgebung eine Wölfin im Schnitt 6,67 Schafe im Monat gerissen haben soll, dies ist schon mal sehr unwahrscheinlich. Solch ausgewachsenes Tier benötigt, hätte es ein Schaf gefressen (...), dann mehrere Tage nichts mehr – wie gesagt, wenn!
Nun bin ich auf die Analyse gespannt und bleibe da dran an diesem Fall. Aber das vorab schon (vor der Analyse) hysterische Verhalten einiger ihrer Schäfchen im Dorfe finde ich ätzend! Dass ihr Stellvertreter Herr Wübbelmann nun vor der Analyse von sich gibt, (...) der Wolf sei definitiv verhaltensauffällig, ist ja wohl der Gipfel der Naivität. (...)
Schäfer Tino Barth scheint wohl nicht zu wissen, dass es in solchen Fällen staatliche Zuschüsse gibt. Aber nein, da wird gleich von Aufgabe und Pleite der Schafzucht getönt. Leider wird dadurch gegen den Wolf noch mehr gehetzt.
Also piano piano ... erst abwarten und dann reden!
Wieso – verdammt noch mal – tun die örtlichen Behörden wie Ordnungsamt und Untere Naturschutzbehörde nicht ihre Pflicht und lassen diesen Wolf totschießen? Wenn ein Raubtier Dutzende Schafe tötet, stellt es eine offenbar unkontrollierte Gefahr dar. Was sagt eigentlich der Tierschutz dazu, wenn ein Raubtier in der Herde eingezäunter Schafe ohne Fluchtmöglichkeit wütet?
Ich wähle doch keinen Landtagsabgeordneten, damit er sich mit einem solchen banalen Problem beschäftigt. In Zeiten von Flüchtlingskrisen, VW-Skandalen und so weiter gibt es wirklich gravierendere Ansprüche an unseren Landtag als ein gepäppeltes Wolfsproblem!
