„Flacherdler“, „Konspirologen“, „Honks“, „Chemies“, „Wirrwuzis“ (Tommy Krappweis): kurz die „Verlorenen“, vollgepumpt mit Irrsinn, infiziert mit der Angst, kreieren, von eigener Fantasie weggetragen, aberwitzige Verschwörungstheorien und Hoax, die von sogenannten „Illuminati“ oder Reptilien-Menschen inszeniert sein sollen!
Zur Lösung dieser Schein-Probleme kreieren sie simpelste postfaktische Lösungen. Das Ganze kann man „Bullshit-Bingo“ nennen. Ein solches „Bullshit-Bingo“ hat es schon immer gegeben, seit es Irre gibt! Zum Beispiel „die Apokalypsen“. „Alles schon dagewesen“, sagt Ben Akiba (50-130 n. Chr.).
Als Multiplikatoren und Sprachrohre dienen heute allerdings die sogenannten „sozialen Netzwerke“, wie zum Beispiel Facebook, Youtube, etc. Und zwar deshalb, weil den Irren hier niemand Einhalt gebieten kann/will. Diese „(a)sozialen Netzwerke“ sind allerdings neu!
„Horror-Komödie“ oder „Eure Dummheit kotzt mich an“?
Ihre Definition zum Wort des Jahres war notwendig, denn aus dem Wort selbst kann man diese nicht ableiten. Was heißt denn „post“ ? Ich kenne zum Beispiel postnatal (nach der Geburt), postoperativ (nach der Operation) post mortem (nach dem Tod). Damit würde „postfaktisch“ übersetzt „nachfaktisch“ heißen – eine völlig sinnlose Kombination.
Sie erwähnen den Elfenbeinturm, der mächtig wächst und in dem die vollakademische Jury haust: Akademiker (zum Beispiel mit Großem Latinum) sind offenbar nicht dabei. Oder brauchen wir für Akademiker eine neue Definition, ausgerichtet an einem Faktum wie etwa Bildungsstand?
