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Appetit auf Begonien

22.07.2017

Winkelsett /Gütersloh Zwiebelblüten in die Kräuterbutter gemischt, die Knospen von Taglilien in der Pfanne sautiert und Begonien zum Salat gereicht: Was nach Haute cuisine klingt, steht auch bei vielen Gartenfreunden auf dem Speiseplan. Essbare Blüten kommen frisch aus dem Garten, und der Fantasie für Rezepte sind keine Grenzen gesetzt.

Angebaut wird dafür nicht die hübscheste Blüte, sondern es geht um den Geschmack. „Dabei spielt es häufig eine wichtige Rolle, ob man nur die Blütenblätter verwendet oder die Blüten mit dem Blütenboden erntet“, erklärt André Segler, Gärtner aus Langenberg bei Gütersloh. Dort befinden sich der Nektar und Aromastoffe.

So hat beispielsweise das Hornveilchen nur mit diesem grünen Blütenboden Geschmack. „Bei anderen Pflanzen kann aber genau der grüne Teil bitter schmecken“, sagt Segler. Er empfiehlt vor allem Kräuterblüten. „Bei Kräutern wie dem Pfirsichsalbei und der Limonadenpflanze ist das raffinierte Kräuteraroma auch in den Blüten vorhanden“, erklärt der Gärtner.

Nelken und Seerosen

Neben Klassikern wie Kapuzinerkresse und Ringelblume rät Peter Botz, Geschäftsführer des Verbandes deutscher Gartencenter, zum Anbau von Begonien, Dahlien und Duftgeranien. „Letztere haben ein zitroniges Aroma.“ Frederik Deemter, Buchautor aus Winkelsett in der Samtgemeinde Harpstedt (Kreis Oldenburg), hat selbst gute Erfahrungen mit Zierlauch-Arten, Glockenblumen, Nelken, sogar Seerosen und Yucca gemacht. Auch die Blüten von Wildpflanzen wie der Wegwarte, Holunder, Weidenröschen und Wilde Möhre sind essbar.

Vorsicht Gift

Aber: „Pflanzen, die in der Natur wachsen, sollte man auch in der Natur lassen“, betont Botz. Denn die Blütenernte nimmt zahlreichen Insekten ihre Lebensgrundlage. „Was man essen will, das wird wie Gemüse und Kräuter im Garten angebaut.“ Natürlich kann man diese Pflanzen auch im Topf kultivieren. „Für die Anzucht im Kübel ist Bioerde das Beste“, empfiehlt Segler.

Wer das Gartenbeet vorzieht, für den gilt wie bei allen Pflanzen, die man als Nahrungsmittel zieht: Der Boden muss frei von Schadstoffen sein. Nicht selten werden diese von Pflanzen aufgenommen und verderben so den unbeschwerten Genuss.

Ein Tabu ist natürlich die Verwendung von Pflanzen, die nicht essbar sind. Buchautor Frederik Deemter betont, dass man das den Pflanzen nicht ansehe, sondern in Erfahrung bringen müsse. Dazu gehört auch das Wissen, ob der regelmäßige Verzehr bestimmter Blüten zu einer Ansammlung von Stoffen führen kann, die der Gesundheit schaden, wenn von einer einzigen Blüte keine Gefahr ausgeht. Giftige Pflanzen sind zum Beispiel Christrosen, Fingerhut sowie Oleander und Maiglöckchen.

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