Das englische Wort „odd“ übersetzt sich ebenso mit „übrig, restlich“, „gelegentlich“ oder „nicht zusammengehörend, einzeln“. Was mag nun der Titel „Odd Ville“ bedeuten? Odd Ville ist nämlich – zumindest in diesem Spiel – ein attraktives Städtchen, das die Spieler ausbauen, um die Gunst der mächtigen Gilden zu erringen. Nicht aus Nächstenliebe, sondern aus dem Streben nach Macht und Siegpunkten.
Das kleine, handliche Spiel besteht aus Karten, neun kleinen Arbeitern aus Holz und einem kleinen Papptableau, auf dem Rohstoffe gelagert werden. Jeder kann pro Zug eine seiner vier Arbeiterkarten nutzen. Damit kommt er zu Geld, Baumaterial oder einem Bauauftrag. Stets liegen sechs Bauaufträge aus, die je nach gespielter Arbeiterkarte gratis oder für Gold zu haben sind. Bauen ist nicht immer einfach, weil man die Vorteile der Nachbargrundstücke nutzen will. Jedes fertige Gebäude markiert der Spieler mit einem seiner Arbeiter. Der fehlt dann zum Erwerb weiterer Rohstoffe.
Unterhaltsam, leicht zugänglich, ein knappes Stündchen Spielzeit. Zu empfehlen!
