„Frauen werden von den Outdoor-Firmen endlich ernst genommen“, sagt Branchenexperte Ralf-Stefan Beppler. „Wer glaubt, es reiche, wenn eine Frauenjacke stylisch pink ist und etwas kürzere Ärmel hat als das männliche Pendant, der schafft es in der Outdoor-Branche nicht weit“, meint er.

So finden Frauen endlich Wetterjacken, bei denen die Passform stimmt, wie Beppler erläutert. Die Ärmel sind richtig geschnitten, so dass sie die gleiche Bewegungsfreiheit genießen können wie Männer. Die Kapuzen rutschen nicht mehr über die Augen. Nachdem sich herumgesprochen hat, dass Frauen meist an anderen Körperstellen frieren als Männer, sind Schlafsäcke mit kuscheligen Fußtaschen versehen. Bei den Liegematten weisen Zonen etwa für Schulter und Extremitäten dichtere Isolierung auf.

Auch spezielle Frauenrucksäcke sind zu haben. Andere Träger und Fixpunkte sorgen für Komfort. Der Hüftgurt passt sich den weiblichen Formen an. Letzter Schrei für die Dame auf Bergtour oder Expedition: Reißverschlüsse zwischen den Hosenbeinen sollen den Gang in die Büsche erleichtern.

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