Als Inbegriff des Zufalls gilt der Würfel. Man weiß nicht, wie viele Augen er beim nächsten Wurf zeigten wird, noch wo er liegen bleibt. Doch Yay belegt, dass Würfel eben doch beeinflussbar sind, wenn auch in engen Grenzen.
Gespielt wird in einem soliden quadratischen Holzrahmen auf einem dicken Papier-Block mit einem Karo von acht mal acht Feldern. Jeder der zwei bis vier Spieler bekommt einen Buntstift.
Reihum wirft man drei Würfel auf das Feld. Die Summe der Augen trägt jeder groß und deutlich in seiner Farbe in ein freies Karo ein, das von einem der Würfel berührt wird. Wenn waagrecht oder senkrecht in den Nachbarfeldern eine niedrigere Zahl eines Mitspielers steht, wird diese genussvoll durchgestrichen. Kein Wunder, dass nach jeder Partie das Spielfeld aussieht, als seien die Hühner darüber gelaufen.
Anfangs ist alles recht einfach. Da ist ja noch viel freier Raum. Doch die Vorgabe, mit mindestens einem Würfel ein noch freies Feld zu erreichen, engt die Möglichkeiten ein und fordert die Spieler zum gezielten Würfeln heraus. Was zur Freude der Mitspieler oft genug daneben geht.
