Elefant, Bär oder Giraffe aus warmem Plüsch sind als Kostüm für den Straßenkarneval sehr beliebt. Etwas freizügiger ist es hingegen beim Sitzungskarneval: „Mittelalter- oder Rokoko-Kostüme werden gerne bei Sitzungen getragen. Damit sieht man immer toll aus“, sagt Bernd Schneider vom Kaufhaus „Karnevalswierts“ in Köln. „Die dünnen Blüschen eignen sich für den Straßenkarneval jedoch weniger.“ Out seien kindliche Märchenkostüme für Frauen. „Es sieht seltsam aus, wenn eine Frau als Rotkäppchen rumläuft.“ Bei den Mädchen darf die Prinzessin jedoch weiterhin getragen werden, Jungs greifen gern zum Piraten- oder Musketier-Kostüm.
Pickel, Rötungen und schuppige Flecken: Wird Karnevalsschminke vor dem Schlafengehen nicht entfernt, schadet das der Haut. Denn häufig handele es sich bei den Produkten um Make-up minderer Qualität, sagt Visagistin Heike M. Falkenstein in Trier. Sie rät beim Entfernen zu Gründlichkeit. „Erst Hände waschen und dann mit Hilfe eines Reinigers alles vorsichtig säubern. Wer sicher gehen will, wiederholt den Vorgang ein zweites Mal.“ Danach sollte das Gesicht noch mal gut mit Wasser abgewaschen werden. Am Tag nach der Karnevalsfeier sollte die Haut mit einem Peeling und einer Gesichtsmaske verwöhnt werden. Die Behandlung versorge das Gesicht mit Feuchtigkeit.
