Mäuse fängt man mit Speck. Oder mit Käse. In diesem Spiel sind die Mausefallen jedenfalls mit Emmentaler-Häppchen gespickt.
Drei Dutzend Karten zeigen auf einer Seite entweder einen kleinen Nager, der vergnügt mit Beute davonflitzt. Oder eine hässliche Falle, die dem harmlosen, süßen Mäuslein den Garaus macht. Die andere Seite der Karten ist käsegelb und hat Würfelaugen von eins bis sechs, die man sofort als Käselöcher erkennt.
Sechs Karten liegen auf, Würfelaugenseite nach oben. Selbstredend ist der zugehörige Würfel ebenfalls käsegelb. Zeigt der eine Augenzahl, die auch auf einer Karte zu sehen ist, legt der Spieler entweder die Karte unbesehen beiseite. Oder er sieht sie sich an. Bild Maus? Gut, dann sind das gesicherte Punkte. Bild Falle? Schlecht, denn wer drei Fallen hat, ist aus dem Rennen. Im besten Fall liegt keine der gewürfelten Augen aus. Dann darf man eine beliebige Karte heimlich ansehen.
Auf den ersten Blick scheint es ein reines Glücksspiel zu sein. Doch die Fallen sind unterschiedlich verteilt. Wenig Fallen, wenig Punkte – viele Punkte, viele Fallen. . .
