Die voluminöse Schachtel mutet wie schwere Strategiekost an. Es ist die typische Gestaltung komplexer, aufwendiger Spiele. Der Inhalt entpuppt sich aber rasch als lupenreines, leicht erlernbares und kurzweiliges Familienspiel.

Auf dem Plan, der in 13 mal 13 quadratische Felder aufgeteilt ist, legen die Spieler reihum Plättchen mit jeweils zwei Feldern ab. Der Plan ist beidseitig bedruckt und bietet damit unterschiedliche Szenarien. Zwei gleichfarbige Flächen nebeneinander bilden bereits eine Provinz, auf die man eine der hübsch gestalteten Pagoden setzt. Auf mindestens fünf Felder erweitert wird so ein Gebiet zur Großprovinz mit Pagode in doppelter Höhe. Bald kommen sich die Spieler in die Quere, rangeln um die Vorherrschaft in den Dörfern und nehmen sich gegenseitig die Provinzen ab. Und immer pflanzt der Gewinner einer solchen Rangelei stolz seine Pagoden auf.

Die Regel ist leicht zu verstehen, doch man wünscht sich die putzig kleinen Illustrationen in ansehnlicher Größe. Das ist aber auch schon das einzige Manko.