Die Hutgröße bestimmt sich über den Kopfumfang. Diesen misst man an der breitesten Stelle des Kopfes. „Das Maßband legt man an der Kopfrückseite nicht zu straff an“, erläutert Personal Shopperin Sonja Grau aus Ulm. „Man führt es knapp oberhalb der Ohren nach vorne und etwa in der Mitte der Stirn zusammen.“ Ausladende Hüte passen gut auf runde Köpfe. „Ein schmal geschnittener Hut wird hier optisch eher verloren gehen“, sagt Grau. Frauen mit schmalen Köpfen profitieren von einem aktuellen Trend: Ihnen stehen gut randlose Modelle, wie es sie in den 20er Jahren gab. Brigitte Bijou

Die Friseure haben sich für ihren neuen Trend Inspiration von der Straße geholt. Was man da sieht? Je länger der Tag ist, desto zerzauster sind die Zöpfe. „Dieser unordentlich-aufgeräumte Look ist angesagt“, sagt Friseurmeister Jens Dagné aus Worms, Vorstand der Friseurvereinigung Intercoiffure Deutschland. Zwar sind die Haare bewusst frisiert, müssen aber eben nicht perfekt sitzen. Es dürfen auch gern Haarspangen verwendet werden. Häufig zu sehen sind nun auch Zöpfe mit Mittelscheitel, die sehr tief im Nacken gebunden sind. „Tragen kann das wirklich fast jeder“, sagt Dagné. Beachten sollte man die Proportionen des Gesichtes. Frauen mit einem langen oder eher quadratischen Gesicht tragen besser einen Seitenscheitel.