Noch ist der Barbecue eingemottet. Doch man kann sich ja schon mal gedanklich auf die kommende Brutzel-Saison vorbereiten.
Wir „grillen“ auf dem Esszimmertisch. Eine glatte Pappplatte liegt als Rost auf einem nicht sonderlich wackelsicheren Standfuß. Darauf packen die Spieler reihum Grillgut. Das besteht aus gedrechseltem, schön glatt lackiertem Holz.
Da gibt es konische Maiskolben, die man gut senkrecht aufstellen kann. Flach hingelegt, neigen sie dazu wegzurollen. Das gilt auch für die Champignons. Tomaten, Würstchen, Fisch und rundliche Auberginen sind unterzubringen. Anfangs ist das leicht. Da ist noch reichlich Platz auf der Fläche. Doch bald füllt sich das Areal. Nicht zuletzt wird es auch deshalb zunehmend schwierig, weil die Mitspieler ihre Teile vorsorglich möglichst sperrig auflegen. Wer Teile vom Rost purzeln lässt, muss Chips abgeben. Am Ende bleibt der Grillmeister übrig.
Ein ansprechendes Geschicklichkeitsspiel, das Augenmaß und eine ruhige Hand erfordert.
