Weißer Feinripp, der sich sichtbar unter dem Männerhemd abzeichnet, finden viele nicht schick. Doch schielt das Unterhemd oder T-Shirt im Hemdausschnitt heraus, ist das in Ordnung, findet die Stilberaterin Sonja Grau aus Ulm. „Gekonnt platziert, bringt es eine gewisse sportliche Note in das Outfit.“ Allerdings sollten nur junge Männer ein sichtbares T-Shirt oder Muskelshirt unter Hemd oder Pullover tragen. „Handelt es sich um einen jungen, dynamischen und sportlichen Typ, dann unterstreicht ein T-Shirt, welches man im Ausschnitt sieht, dessen Ausstrahlung.“ Das gelte auch für einen sportlichen Typ mittleren Alters mit guter Figur. Ältere Männer sollten diesen Look nicht mehr verkörpern. Dasselbe gilt für Männer, denen die sportliche Figur fehlt“, schränkt Grau ein.

Auf der Skipiste und bei den Snowboardern ist der „Papageienlook“ im Trend: „Dabei geht es farblich sehr bunt zu. Vor allem die schrillen Neonfarben aus den 80ern sind im Moment sehr angesagt“, sagt Branchenkenner Ralf Stefan Beppler. So werden zum Beispiel schrille Mützen getragen, die farblich im Kon­trast zum Rest des Outfits stehen. „Vor allem Farbkombinationen mit Schwarz sind beliebt: Schwarz-Rot, Schwarz-Pink oder Schwarz-Orange“, berichtet Alexander Rademacher von der Igedo Company in Düsseldorf.