LöNINGEN - Rund 1000 Jugendliche waren zum Diözesan-Jungschützentag nach Elbergen gekommen. Sie trotzten dem Wetter so gut es ging.

von peter linkert

LÖNINGEN - „Der Jungschützentag war hervorragend organisiert, aber gegen das Wetter waren die Elberger machtlos.“ Kunibert Kellermann, Diözesan-Jungschützenmeister aus Markhausen, war auch am verregneten Sonntag guter Dinge: „Trotz des Schlamms auf dem Festplatz herrscht beste Stimmung.“

Rund 1000 Jungschützen aus dem Diözesanverband Münster im Bund der historischen Deutschen Schützenbruderschaften waren Pfingstsonnabend in den Löninger Ortsteil Elbergen gekommen. Dort waren die St.-Jakobus-Schützen Ausrichter des Jungschützentages, der jedes Jahr in einem der drei Bistumsbezirke Oldenburg, Münster und Niederrhein ausgetragen wird. Letzter Oldenburger Ausrichter war im Jahr 2003 Varrelbusch.

Den größten Erfolg für den Landesbezirksverband Hümmling/Friesoythe/Löningen erzielte Silke Burrichter von der Petersdorfer Franziskus-Bruderschaft: Sie wurde neue Diözesan-Schülerprinzessin. Diözesanprinz wurde Jens Mevissen aus Geldern. Auch im Pokalschießen dominierte der Niederrhein.

Neben den Schieß- und Fahnenschwenkerwettbewerben hatten die Gastgeber ein Spiel- und Freizeitprogramm vorbereitet, dass natürlich unter dem Regen litt. „Nach der Kirche ging es gleich los, und dann regnete es an einem Stück,“ so Kellermann. Ein Zeltlager sei abgesoffen, aber die Jugendlichen konnten in die Turnhalle umziehen.

Dorthin mussten auch die Fahnenschwenker ausweichen. Hier blieb der Niederrhein traditionell fast unter sich. In der Schülerklasse „Niederrheinische Art“ schaffte die zweite Vertretung aus Petersdorf immerhin einen achtbaren dritten Platz.

Es sei zwar manchmal etwas schwierig gewesen, die jungen Leute bei Laune zu halten, aber dank des Zelts, der Musik und der vielen Spiel- und Spaßmöglichkeiten sei alles glatt gelaufen, fasste Tobias Göcking, Diözesan-Jungschützen-Pressereferent (Münster), die Veranstaltung schließlich zusammen. Die meisten Gäste verabschiedeten sich bereits am Sonntagabend nach der Siegerehrung, einige hartgesottene blieben aber auch bis gestern. Göcking und Kellermann bedankten sich ausdrücklich bei den Jakobus-Schützen Elbergen-Augustenfeld-Vehrensande für die Ausrichtung. Die Schützen wurden in ihren Bemühungen unter anderem auch von der Feuerwehr unterstützt.