LöNINGEN - LÖNINGEN - Bernhard Beintken ist tot. Der ehemalige Rektor der Realschule in Löningen verstarb am vergangenen Freitag nach kurzer, heimtückischer Krankheit. Er wurde 66 Jahre alt.
Mit ihm sei ein Mensch gegangen, der „stets bereit war, im Dienste anderer anzupacken“, würdigte Josef Saalfeld, Pfarrer der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Vitus in Löningen, den Verstorbenen. Denn ehrenamtliche Arbeit zu Gunsten seiner Mitmenschen sei für ihn eine Selbstverständlichkeit gewesen, sagte Saalfeld: „Er hat in den vergangenen 30 Jahren viel bewegt. Wir alle sind ihm zu Dank verpflichtet.“
1974 hatte der gebürtige Elisbethfehner die Leitung der Realschule in Löningen übernommen. Im gleichen Jahr wurde Mitglied im Pfarrgemeinderat, dem er von 1977 bis 1989 vorsaß. Seine zahllosen Aktivitäten im sozialen Bereich waren das Leitmotiv seines Lebens. So war er mehr als 20 Jahre lang Vorsitzender des Sozialdienstes Katholischer Männer und Frauen. Hier widmete er sich der Betreuung und Vermittlung arbeitsloser Jugendlicher. 1984 gründete er den Sozialen Briefkasten. Nach seiner Pensionierung 2002 engagierte er sich zudem in der Schuldnerberatung.
Gleichwohl drückte er auch der Kommunalpolitik seinen Stempel auf : Von 1991 bis 1998 war er Mitglied der CDU-Fraktion im Rat und Mitbegründer der Städtepartnerschaft mit Wittenburg.
Der Landrat des Landkreises Cloppenburg, Hans Eveslage, lobte Beintkens großes Engagement, seinen Sachverstand und seine aufrichtige Art. Denn er gehörte seit 1991 dem Kreistag in Cloppenburg an. Der Pädagoge war Vorsitzender des Schulausschusses und Mitglied des Sozialausschusses.
