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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Löningen

Tv-Serie: Vom verknallten Schüler zum Fernsehstar

29.03.2014

Löningen „Eigentlich bin ich in die schuleigene Theater-Arbeitsgemeinschaft gegangen, weil ich in ein Mädchen verknallt war. Sie erwies sich als langweilig. Stattdessen entdeckte ich die Liebe für das Theaterspiel“, erzählt Jens Münchow. Als Paul Dänning spielt der gebürtige Löninger einen Kommissar in der Vorabendserie „Großstadtrevier“. Mit seinem Kommissarkollegen Marc Zwins (Hannes Krabbe) war er in der Kinotechnischen Sammlung (Kinomuseum) in der Stadt Löningen zu Gast. Rund 100 Gäste folgten der Einladung zum Gespräch.

Im Löninger Kinomuseum kam gleich zu Beginn das richtige „Großstadtrevier“- Feeling auf, begrüßte doch Geschäftsführerin Brigitte Konert die Stars mit der Titelmelodie der beliebten Vorabendserie. Und viele Fans kannten bei den Szenen-Ausschnitten die Texte beinahe wortwörtlich.

In zwei Szenen lasen die beiden dann Auszüge aus Drehbüchern und demonstrierten, wie die Szene sich im Film verändert wiederfand. „Nicht nur, dass jeder Regisseur in der konkreten Situation ein Drehbuch anders gestaltet, auch Jan Fedder hat die Tendenz, voll seinen eigenen Text zu sprechen.“

Im zweiten Teil des Abends gaben beide Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen. Eine Staffel bestehe aus 16 Folgen, die in zwei Blöcken zu je acht Folgen in vier Monaten gedreht werde. Für jede Folge seien neuneinhalb Drehtage vorgesehen. „Wir sind im Format erfolgreich und dadurch etwas privilegiert“, so Zwins. Früher wurden schon mal Uniformen oder Autos von der Hamburger Polizei zur Verfügung gestellt.

Bei einer Verlosung gewannen Catrin Kathmann und Michael Drüding einen Backstage-Tag. Björn Willen und Kerstin Middendorf dürfen in einer der demnächst zu drehenden Folgen als Komparsen mitwirken.

Enttäuschung in Löningen und Essen: Die Bahnstrecke Essen-Meppen wird von der Landesregierung nicht bezuschusst. Platz 15 reichte nicht in der abgeschlossenen landesweiten Auswahlanalyse. Damit fahren erstmal keine Züge von Essen über Löningen nach Meppen.

Aber verzweifeln wollen die Befürworter dieses Unterfangens mitnichten. „Bis jetzt gibt es keine neue Erkenntnis, unser Projekt ist nicht in den Planungen. Jedoch sollten wir die Reaktivierung weiter versuchen voranzutreiben“, sagte Georg Kettmann, Bürgermeister aus Essen. Gerade für die Gemeinde Löningen, die weiterhin ohne Bahnanbindung ist, sei diese Vernetzung noch wichtiger.

Emslands Dezernent Marc-André Burgdorf, forderte bei einer Veranstaltung der FDP in Löningen weiter die Notwendigkeit der Reaktivierung der Bahnstrecke Meppen-Essen.

Viele Voraussetzungen

Hans Marquart, Löningens FDP-Ortsvorsitzender, hatte zuvor ein dickes Lob von Clemens Poppe, dem Landratskandidaten der Liberalen geerntet: „Hans Marquart hat zusammen mit dem Emsland diese Bahnstrecke wieder ins öffentliche Bewusstsein geholt“. Marquart wiederholte die Begründung. Eine Region mit dem größten Zuwachs an Bevölkerung in ganz Deutschland brauche diese Strecke.

Und flugs geriet die Landesregierung ins Visier der Befürworter. Nach deren Kriterien erfülle die Strecke Meppen-Essen nicht so wie einige wenige andere Strecken die Voraussetzungen. „Das Gutachten hat einiges übersehen“, stellte Burgdorf fest. Die Strecke liege immerhin beidseitig am DB-Bahnnetz (Deutsche Bahn) und die Einwohnerzahlen von Essen und Meppen seien nur teilweise addiert worden, erklärte Burgdorf, der als Dezernent nicht nur fürs Straßennetz, sondern auch für die Emsländische Eisenbahn zuständig ist.

74 Bewerber

Alle Befürworter der Bahnstrecke hatten sich gute Chancen erhofft. Acht Strecken werden vom Land bezuschusst, ehemals hatten sich 74 dafür beworben. „Natürlich hätte die Reaktivierung viele Vorteile für die Gemeinde“, erklärte Essens Bürgermeister. „Wie die Planungen jetzt weitergehen, steht aber nicht fest.“


Mehr Infos unter   www.historische-kinotechnik.de 
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