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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Lohne

Andreaswerk feiert 25-Jähriges

30.08.2006

LOHNE LOHNE/EB - „Zukunft feiern!“, unter diesem Motto beging der Wohnbereich des Andreaswerks mit ungefähr 100 Besuchern sein silbernes Jubiläum rund um die Stettiner Straße in Lohne.

„Die Stadt ist sehr froh über die mittlerweile 25 Jahre alte Idee des Andreaswerkes, den Wohnstandort Lohne auszubauen“, betonte der Lohner Bürgermeister Hans-Georg Niesel (CDU). „Menschen mit Behinderung verdienen Unterstützung. Diese so selbstständig wie möglich wohnen zu lassen, gibt ihnen ein besseres Lebensgefühl.“

„Einen großen Dank an die Nachbarschaft, die hier besonders lebendig ausgeprägt ist“, sagte Geschäftsführer Otto Rauert beim eröffnenden Gottesdienst in der Lohner Pfarrkirche St. Gertrud. „Wachstum und Qualität brauchen Wurzeln. Diese sind für uns bei den Mitarbeitern der ersten Stunde, unter anderem bei unserem Leiter des Wohnbereiches, Josef Niehaus, zu finden“, erklärte er weiter. Der Vorsitzende des Andreaswerks, Landrat Albert Focke (CDU), betonte die wohlwollende Aufnahme des Werks in der Gemeinde. Als Ehrengäste begrüßte er fünf Bewohner, die in der ersten Wohnung des Andreaswerks gelebt haben.

Anschließend standen Musik, Spiel, Sport und Spaß auf dem Programm. So spielte zum Beispiel zum Frühschoppen die Gruppe „Tiger Feet“. Beim Menschenkickerturnier, zu dem zehn Mannschaften eingeladen worden waren, traten unter anderem die Nachbarschaft der Straße, die Rats- und Stadtverwaltung der Stadt Lohne, der FC Varnhorn, der Behinderten-Sportverein Lohne, die Feuerwehr und die Malteser an. Für die Kleinsten gab es zur Unterhaltung einen Clown.

1981 hatte das Andreaswerk für sieben Menschen mit Behinderung auf Vermittlung des damaligen Bürgermeisters der Stadt, Helmut Göttke-Krogmann, ein Haus am Küstermeyerweg gemietet. Heute leben rund 170 Menschen mit Behinderung in den Wohnhäusern des Andreaswerks in Lohne und Vechta. Ein wesentliches Augenmerk soll in der Zukunft auf der Schaffung weiterer ambulanter Wohnplätze liegen – gemäß der Forderung der Politik „ambulant vor stationär“. Auch der Wohnbereich für Senioren wird erweitert. Die demographische Entwicklung, auch Menschen mit Behinderung werden immer älter, macht den Ausbau unumgänglich. Das neue Haus wird voraussichtlich in Lohne gebaut.

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