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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Lohne

Bauernhof „Projekt des Monats“

20.03.2013

Lohne Der Hof Göttke-Krogmann in Lohne-Kroge als „Lernstandort Kulturlandschaft“ ist von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (NBU) als Projekt des Monats ausgezeichnet worden. Am Dienstag überreichte die NBU-Vorsitzende Anne Zachow dem Hofbesitzer Jürgen Göttke-Krogmann die Urkunde und den damit verbundenen Scheck über 500 Euro.

Damit sei der Hof in Kroge als Projekt der Arbeitsgemeinschaft Regionales Lernen Agrarwirtschaft (AGRELA) bereits der dritte Lernstandort im Landkreis, sagte dessen Geschäftsführerin Dr. Gabriele Diersen. An den drei Standorten (Hof Espelage, Vechta ,Telbrake; Hof Heil, Holdorf, Fladderlohausen und seit 2009 Kroge) fänden laut Diersen jährlich rund 200 Veranstaltungen für alle Altersgruppen statt.

In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta wurden für diesen Lernstandort ein Landschaftspfad eingerichtet, ein Bildungskonzept erarbeitet sowie Lernmodule für die Klassenstufen drei bis zehn entwickelt. Damit setze die Uni ein weiteres Zeichen der Verbundenheit mit der Region, so Uni-Professor Martin Winter.

Dem Wunsch, Natur erlebbar und begreifbar zu machen folgend, baute Göttke-Krogmann seinen Hof um und öffnete ihn: „Ich habe nach einer Alternative zum Vollerwerbshof gesucht. Dabei wollte ich nicht zum Flächenlieferanten werden, sondern aktiven Naturschutz betreiben.“ So sei die Idee eines grünen Klassenzimmers entstanden.

Auf dem Hof des Landwirtes sind historische Kulturlandschaftselemente mit ihrer ökologischen Vielfalt erhalten, die für große Teile Niedersachsens so typisch sind und zunehmend verloren gehen. So freute es den Präsidenten des Heimatbunds für das Oldenburger Münsterland Hans-Georg Knappik, dass diese Vielfalt an Flora und Fauna erhalten bleibe. Norbert Meyer vom Kreislandvolk Vechta wies auf die wirtschaftliche Nutzung hin, die diese besondere Art von Kulturlandschaft ermöglichte.

Für Lohne ein gutes Aushängeschild, meinte Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. Hätten doch hier Kinder und Jugendliche – „Städter“ – hier die Möglichkeit, in die Natur einzutauchen, sie zu begreifen und verstehen zu lernen. Professor Martina Flath, Vorsitzende der AGRELA, dankte allen Beteiligten und hob die gute Vernetzung des Projektes hervor, die eine wesentlichen Beitrag leiste zum erfolgreichen Lernstandort Kulturlandschaft.

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