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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Lohne

Zwei Techniker auf großer Tour

01.06.2019

Lohne Bald wird Giraffe Lydia auf große Tour starten: 7500 Kilometer um die Ostsee. Dabei wird sie auf der Tür eines genau 20 Jahre alten Volkswagen Golf 4 sitzen. Also, quasi, denn Lydia ist Teil des Logos vom Rallye-Team „comTeam-STADEL“, welches am 15. Juni von Hamburg aus zum Nordkap in das Abenteuer „Baltic Sea Circle Rallye“ startet.

Das Team besteht aus Sem Stadel (Fernmeldeanlagenelektronikermeister, 51) aus Lohne und Michael Seebach (Fernmeldetechniker, 52) aus der Nähe von Berlin. Die beiden kennen sich aus dem Berufsleben. „Wir haben uns bisher fünf Mal im Jahr gesehen“, erzählt Sem Stadel. „Das wird auf der Rallye eine Herausforderung, das Zwischenmenschliche.“ Denn die Rallye führt die beiden über 7500 Kilometer durch Skandinavien zum Nordkap und dann durch Russland und das Baltikum wieder zurück. Hunderte Kilometer am Tag, mehrere Stunden hinterm Steuer: „Wir hoffen, dass wir wissen, auf was wir uns da eingelassen haben.“ Rallye-Erfahrung haben die beiden Branchen-Kollegen übrigens nicht. Klar ist für beide aber: Gefahren wird auf Sieg!

Unterwegs für Schulen

Die Baltic Sea Circle Rallye

Organisiert wird die Rallye vom „Superlative Adventure Club“ aus Hamburg. Es ist nicht die einzige Rallye des Veranstalters, aber laut eigener Auskunft „die nördlichste des Erdballs“. Sie wird in diesem Jahr zum neunten Mal angeboten. Jedes teilnehmende Team muss für den guten Zweck sammeln.

Start der Rallye ist am Samstag, 15. Juni, zwischen 11.30 und 14 Uhr auf dem Fischmarkt in Hamburg. Dort kommen die Teams am Sonntag, 30. Juni, auch wieder an.

Mehr Infos zum „comTeam-Stadel“ gibt es bei Facebook:

Mehr Infos zur Rallye unter bit.ly/baltic-sea-circle

    https://www.facebook.com/comteamstadel/

Und für den guten Zweck, denn der gehört bei der Teilnahme fest dazu. Das Team sammelt für den Verein Labdoo.org, der durch IT-Spenden vor allem Schulen in Deutschland und 126 weiteren Ländern unterstützt. Aber für den guten Zweck zu sammeln, ist nicht die einzige Bedingung für den Start – und im zweiten Schritt für den möglichen Sieg. Hinzu kommt: Das Auto muss mindestens 20 Jahre alt sein, zudem sind Autobahnen und Navis während der Fahrt verboten. Außerdem gibt es am Start in Hamburg ein Roadbook, in dem den Teams die grobe Route vorgegeben wird – und in dem mehrere Aufgaben gestellt werden. Hier hofft Stadler auf eine besondere Eigenschaft seines Mitfahrers: „Michael wird jede noch so verrückte Aufgabe erfüllen wollen“, sagt er. „Da muss ich ihn wahrscheinlich noch bremsen.“

Stadel selbst ist eher für die Planung zuständig. Alle notwendigen Unterlagen, unter anderem auch Unfall- und Werkstattberichte zum Auto, hat er in mehreren Sprachen mit. Und auch den Innenausbau des Golfs hat er schon erledigt. Ausgeprägte Schrauber sind sein Mitfahrer und er derweil nicht. Dafür kennt Stadel sein Auto in- und auswendig.

Hertha und Werder

Das hat verschiedene Gründe: Die Idee an der Rallye teilzunehmen entstand schon 2017 – bei einer gemeinsamen Motorradtour. Da passte aber eine Sache noch nicht: „Der Golf war da noch keine 20 Jahre alt“, erklärt Stadel. Denn im Gegensatz zu wahrscheinlich den meisten der mehr als 200 teilnehmenden Teams haben sich Stadel und Seebach kein Gefährt extra für die Rallye geholt. Der Golf ist der Firmenwagen von Stadel. „Es ist doch toll, wenn man die Rallye mit dem eigenen Auto fahren kann“, ist Stadel überzeugt. Vor allem, weil der Wagen nicht nur bis zur Rallye ständig im Einsatz ist, sondern auch, weil Stadel mittlerweile alle Eigenheiten des Volkswagens kennt.

Kennenlernen wird Stadel vom 15. bis zum 30. Juni allerdings hingegen noch Seebach ganz genau. „Vor der Tour treffen wir uns gar nicht mehr“, sagt der Lohner. Zudem sei Seebach Hertha-Fan, „und ich Werder!“ Das werde während der Rallye auf jeden Fall für Gesprächsstoff sorgen.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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