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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Lohne

Elisabeth Franzke mit Nieberding-Schild ausgezeichnet

15.01.2020

Lohne Elisabeth Franzke ist Trägerin der höchsten Auszeichnung der Stadt Lohne. Am Samstag überreichte Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer der 79-Jährigen den Nieberding-Schild. Gewürdigt wird Franzke für ihr Engagement für die Lohner Tafel, die sie zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Hubert Franzke 2003 gegründet, jahrelang aufgebaut und lange als Vorsitzende geführt hat.

„Der Stadt Lohne und mir als Bürgermeister ist es ein wichtiges Anliegen, die Menschen aus unserer Mitte zu würdigen, die sich in beispielhafter Weise für unser Gemeinwesen und unsere Bürgerinnen und Bürger einsetzen“, sagte Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer in seiner Laudatio. Er lobte Franzke für ihr beharrliches Engagement und ihren großen Einsatz für Menschen in Not.

Elisabeth Franzke kam 1960 mit ihrem Ehemann aus Hildesheim nach Lohne. Die Mutter von vier Kindern engagierte sich sehr bald ehrenamtlich in der Stadt – unter anderem für die evangelischlutherische Kirchengemeinde und das Caritas-Sozialwerk.

Durch eine Freundin wurde das Ehepaar Franzke Anfang der 2000er Jahre auf das Konzept der Lebensmitteltafeln aufmerksam. Ein Überfluss an Lebensmitteln auf der einen Seite und die wachsende Zahl an Bedürftigen auf der anderen Seite waren auch in Lohne präsent. So gründete das Ehepaar Franzke im Jahr 2003 mit weiteren Mitstreitern die Lohner Tafel.

Zunächst bezog die Tafel Räume an der Brägeler Straße. 2008 zog die Einrichtung in größere Räume an der Bakumer Straße um. Im gleichen Jahr gründete der Verein, dem Elisabeth Franzke bis 2019 vorstand, eine Niederlassung in Damme, im Jahr darauf folgte eine Niederlassung in Visbek.

„Die unermüdliche Arbeit der Ehrenamtlichen der Tafel ist Ausdruck gelebter Nächstenliebe“, so Bürgermeister Gerdesmeyer. Das sei sicherlich ganz im Sinne Carl Heinrich Nieberdings.

Elisabeth Franzke bedankte sich vor allem bei den rund 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Lohner Tafel. Auch ihr verstorbener Ehemann Hubert sei ihr immer ein starker Rückhalt gewesen. In Richtung ihrer anwesenden Familie sagte sie: „Ich hoffe, dass ich ein gutes Vorbild für meine Enkel und Urenkel bin, damit auch sie sich ehrenamtlich engagieren.“

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