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Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
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Entscheidung In Erfurt
Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Lohne

Neuer Abgeordneter in Brüssel

27.03.2018

Lohne Der Kreis Vechta bekommt nach Prof. Dr. Werner Münch (1984 bis 1990, danach Finanzminister und Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt) und Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Mayer (1999 bis 2014) wieder einen Europa-Abgeordneten. Seit dem Beschluss des Bundesrates am vergangenen Freitag ist klar: Dr. Stefan Gehrold (Lohne) rückt für Burkhard Balz ins Europäische Parlament in Brüssel nach. Der Wechsel wird im September vollzogen.

Zwischen den im Landesverband Oldenburg dominierenden CDU-Kreisverbänden Cloppenburg und Vechta gibt es seit der Wahl eines Europa-Parlaments 1979 eine Absprache: einer stellt den Bundestags-, der andere den Europa-Abgeordneten. Und weil Manfred Carstens (Mitglied des Bundestages 1972 bis 2005), Franz-Josef Holzenkamp (beide Emstek, MdB 2005 bis 2018) und neuerdings auch Silvia Breher (Löningen) aus dem Kreis Cloppenburg kommen, muss das CDU-EU-Parlamentsmitglied des Oldenburger Münsterlands zwangsläufig aus dem Kreis Vechta kommen.

Doch beim letzten Mal ging einiges schief. Vor fünf Jahren hatte sich in einer Mitgliederbefragung Dr. Stefan Gehrold in der Region gegen Jochen Steinkamp, Petra Hellmann (beide Vechta) und Julius Steinriede (Osterfeine) durchgesetzt, als es um die Nachfolge von Prof. Dr. Mayer (Vechta) ging. Auf dem Landesparteitag allerdings verlor Gehrold das Rennen um Platz vier. Nach David McAllister waren Burkhard Balz und Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl gesetzt. Das Rennen um den aussichtsreichen und letztlich erfolgreichen Platz vier gewann deutlich der Sögeler Jens Gieseke für den Bezirksverband Emsland-Osnabrück gegen den Lohner Gehrold, der dann erster Ersatzkandidat Niedersachsens war.

Nun zieht sich Andreas Dombret als Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank zurück. Bei den niedersächsischen Koalitionsverhandlungen hatte Bernd Althusmann (CDU), der stellvertretende Ministerpräsident, durchgesetzt, dass für den Posten der niedersächsische CDU-Europaabgeordnete Burkhard Balz benannt wird. Der 48-Jährige ist in Brüssel Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Währung. Es gab keinen Widerspruch. Am Freitag stimmte auch der Bundesrat zu. Jetzt fehlt nur noch die Unterschrift des Bundespräsidenten unter die Ernennungsurkunde.

Doch Balz will noch nicht zur Bundesbank. Er will den neuen Job erst im September antreten. Der CDU-Politiker begründete dies damit, dass er seine Aufgabe als Berichterstatter im EU-Parlament erfüllen und zunächst den geplanten Bericht über die künftigen Befugnisse des europäischen Finanzaufsichtssystems vorlegen wolle.

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