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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Lohne

Festakt: Stadt Lohne ehrt Langbahn-Weltmeister Fienhage

07.10.2020

Lohne Lukas Fienhage kennt den Ratssaal der Stadt Lohne. Schon mehrmals erhielt der Motorsportler hier Ehrungen für seine Erfolge als Junioren-Fahrer auf der Langbahn. Kürzlich wurde der 21-jährige Brockdorfer Speedwayfahrer mit einem Festakt als frisch gekürter Weltmeister empfangen.

Spannender Endlauf

Fienhage kürte sich am 27. September im polnischen Rzeszow zum König der Langbahn – ein historischer Moment, der im Goldenen Buch der Stadt Lohne mit Fienhages Unterschrift festgehalten wird. Sympathisch und smart berichtete der 21-Jährige, der für den MSC Cloppenburg fährt, nun den Vertretern des Rates von seinem spannenden Endlauf. So war er zwar nach einem dominanten ersten Rennen als Favorit ins Finale gestartet, musste aber gleich nach dem Startschuss mit seinem Motorrad als Letzter das Feld von hinten aufrollen.

Das gelang ihm, obwohl ein Lauf auf der Langbahn nur etwa eine Minute dauert. Und so konnte der Brockdorfer die Saison, die wegen der Corona-Pandemie nur aus zwei statt fünf Rennen bestand, als Weltmeister beenden.

„Ich freue mich, dass ein Kind unserer Stadt so große Erfolge feiert und dabei weiterhin so freundlich und bescheiden bleibt“, sagte Lohnes Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. Er gratulierte auch dem Team und den Eltern Monika und Uwe Fienhage. „Solche Erfolge sind nur möglich, wenn die Eltern das auch mittragen.“

Den Motorsport hat Lukas Fienhage schon als Kleinkind für sich entdeckt. Mit sechs Jahren fuhr er auf dem Motorrad beim Sandbahnrennen in Vechta mit. Sein Vater Uwe Fienhage und sein Großonkel Walter Scherwitzki, der 1995 WM-Dritter wurde, sind dabei seine größten Förderer. Nach dem ersten Erfolg – 2009 als deutscher Schülermeister im Speedway – wurde Lukas Fienhage fast jährlich mit Stadtmedaillen für Erfolge geehrt.

Profi-Karriere angestrebt

Nun strebt der gelernte Werkzeugmechaniker eine Profi-Karriere an. Dieser Schritt blieb ihm 2020 wegen der Corona-Pandemie noch verwehrt, soll aber 2021 folgen. Dazu startet er mit seinem Motorrad gleich in vier Ligen – in Deutschland, Polen, Schweden und Dänemark. Neben Preisgeldern finanzieren Sponsoren den teuren Sport. Bis zu 100 000 Euro benötigt sein Team pro Saison für Startgelder und den Unterhalt der strapazierten Technik.

Außerdem hat Fienhage einen Traum: „Ich möchte gerne einige Monate in Australien verbringen, ein bisschen trainieren, ein paar Rennen fahren, aber vor allem eine schöne Zeit haben“, sagte der 21-Jährige. Begleiten soll ihn seine französische Freundin Pauline Stella.

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