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Frantz Massenat verlässt die Baskets
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Frantz Massenat verlässt die Baskets

NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Lohne

„Verantwortlich mit Kunststoff umgehen“

25.05.2019

Lohne „Kunststoffe sind wichtige Werkstoffe für technische Bauteile und als Verpackung. Ihr Einsatz wird zunehmen, aber wir müssen verantwortlich mit ihnen umgehen“, so Diplom-Ingenieurin Carmen Kruse von der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik in ihrem Impuls-Referat auf der Veranstaltung der Frauen Union des CDU-Kreisverbands Vechta bei „Stratmann“ in Lohne.

Kruse gab einen Überblick über die kunststoffproduzierenden Unternehmen in der Region sowie über damit zusammenhängende sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, auch über die Umsätze in der Herstellung von Kunststoffprodukten. Ihr Fazit: Unverantwortlicher Umgang muss vom Gesetzgeber geahndet werden. Der Schutz für die Natur und das Werkstoffrecycling muss ausgebaut werden.

Unter der Moderation von Barbara Woltmann, Ex-Bundestagsabgeordnete und CDU-Landesvorstandsmitglied, diskutierten Jochen Steinkamp für den CDU-Kreisvorstand, der den verhinderten CDU-Europakandidaten Dr. Stefan Gehrold vertrat, Jan-Hendrik Wilming als Geschäftsführender Gesellschafter LKR Recyclate und Alfred Kessen als Geschäftsführer der Wernsing Feinkost. Es ging um Nachhaltigkeit und die Frage, was die Politik anders machen muss. Wilming forderte mehr Förderungen für das Recycling. Deutschland habe ein gutes Recycling-System, das könne und müsse auch auf andere Länder ausgeweitet werden. Das Flaschen-Pfand-System könne ein Beispiel sein. Kessen sagte, wenn keine recyclingfähigen Verpackungen verwendet werden, sollte eine Strafe seitens Gesetzgeber erhoben. Der Druck auf die Wirtschaft müsse erhöht, Genehmigungsverfahren müssten optimiert werden. Die Herausforderung sei, Kunststoff „sexy“ zu machen.

„Der Verbraucher muss wissen, was es für eine Verpackung ist, damit wir an die Verantwortung der Verbraucher appellieren können“, so Steinkamp. Selbst Spezialisten wie den Podiumsmitgliedern Wilming und Kessen falle es schwer, zu identifizieren, um was für eine Verpackung es sich handele, aus welchem Kunststoff und um welche Zusammensetzung es sich handele.

Fazit von Carmen Kruse: „Kunststoff sollte als „Wert“-Stoff gesehen und entsprechend „wert“-geschätzt werden. Wilming: „Wenn Solaranlagen auf dem Dach gefördert werden, sollte auch ein Belohnungssystem für Firmen möglich sein, die recycelbare Produkte herstellen.“

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