LOHNE - Ein drei Meter hoher Golfer aus Granit thront seit Dienstag auf dem Kreisel an der Kreuzung Steinfelder Straße/Südring in Lohne. Eine halbe Stunde dauerte es, bis die richtige Position der zwei Tonnen schweren Skulptur gefunden wurde, was zahlreiche Schaulustige, darunter Mitglieder des Golfclubs und Vertreter von Rat und Verwaltung der Stadt Lohne, mit Interesse verfolgten.

Mit der Errichtung der Golferstatue begann eine Reihe von Verschönerungsmaßnahmen von Kreisverkehrsplätzen in Lohne. Demnächst solle auch der Kreisel an der Kreuzung Moorstraße/Bergweg eine Statue erhalten, kündigte Bürgermeister Hans Georg Niesel an.

Eine lange Reise hatte der steinerne Golfer hinter sich, bis er die endgültige Position auf dem Kreisel im Lohner Süden fand. In China gefertigt, brauchte die Statue vier Wochen mit Schiff bis Bremerhaven. Von dort ging es per Lkw nach Lohne. „Die Skulptur wurde aus einem einzigen Steinblock gemeißelt“, er-klärte Hermann Fahling, Präsident des Golfclubs Gut Brettberg. Den Blick richtete der Golfer aus wetterbeständigem Granit jetzt starr in Richtung Golfplatz.

Die Kosten für die Skulptur teilen sich Stadt und die Kommanditgesellschaft des Golfclubs. Außerdem beteiligte sich der Bauingenieur Werner Frilling mit einer Spende an den Kosten. Der Einsatz des Krans war kostenlos: Die Firma Hoff verzichtet auf eine Rechnung.