LOHNE - Die Begleitung bei Krankheit, Schmerz und Tod steht im Mittelpunkt einer neuen Vortragsreihe des gemeinsamen „Gesundheitsforums 2008“ der Familienbildungsstätte und des St.-Franziskus-Hospitals (Lohne). An sechs Abenden gehen Referenten verschiedener Fachrichtungen auf den Erhalt von Lebensqualität und Würde ein. Die Experten wenden sich dem Thema Sterben als Teil des Lebens zu und beleuchten aus juristischer Sicht Fragen von der Patientenverfügung bis zum Testament.

„Das Gesundheitsforum möchte diesmal auch Nicht-Betroffene an die genannten Themen heranführen“, so Irene Winter (Familienbildungsstätte) und der Krankenhausverwaltungschef Ulrich Pelster. Damit gilt die Aufmerksamkeit Realitäten, die Menschen gerne verschieben oder verdrängen.

Zum Auftakt spricht der Hämatologe und Onkologe Dr. Reinhold Siegmund am Montag, 25. Februar, zum Thema „Wo nichts mehr geht, ist noch viel zu tun“. Er stellt die Palliativmedizin als ärztliche Aufgabe zwischen Symptomkontrolle und psychosozialer Betreuung vor.

Historische Sichtweisen von Tod und Leben, etwa vor religiösen Hintergründen, beleuchtet die Heilpraktikerin Margret Raczek am Dienstag, 4. März, ab 20 Uhr. Den Bereich „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ geht der Rechtsanwalt Stephan Blömer am Donnerstag, 3. April, ab 20 Uhr an.

„Spezielle Schmerztherapie“ lautet der Titel des Referats von Dr. Adelheid Thomann am Montag, 14. April, ab 20 Uhr. Thomann erläutert die individuelle Behandlung chronischer Schmerzen und zeigt Wege zur Vermeidung chronischer Schmerzzustände auf. Einen Ausweg aus der Stress-Spirale sucht die Heilpraktikerin Raczek am Dienstag, 29. April, ab 19.30 Uhr. Ihre These lautet: „In der Stille liegt die Kraft“. Zum Abschluss nimmt sich der Jurist Blömer am Donnerstag, 15. Mai, ab 20 Uhr der Frage nach der Notwendigkeit eines Testaments für Familien an.

Treffpunkt ist jeweils das Ludgerus-Werk, Mühlenstraße 2; Anmeldung: unter 04442/93900.

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