Lohne - Das Andreaswerk hat eine neue Gesellschaft gegründet. Die Integration, Bildung und Beschäftigung (IBB) Vechta soll Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben integrieren. Das Unternehmen bietet Gartenbau, Malerarbeiten und weitere Dienstleistungen an.

Möglich wurde der Schritt etwa durch den Übergang des Integrationsbetriebes des Caritas-Sozialwerks (CSW) an der Lohner Von-Stauffenberg-Straße zur IBB Vechta. Die 23 Mitarbeiter des CSW setzen ihre Arbeit in der neuen Firma fort. Der Standort bleibt zunächst erhalten. „Wir wollen die Bereiche Gartenbau und Malerarbeiten als echte Integrationsfirmen aufbauen. Dort sollen Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten“, so „IBB“-Geschäftsführer Matthias Warnking.

„Unser Fokus lag auf der Integration Langzeitarbeitsloser in den ersten Arbeitsmarkt. Aufgrund der positiven Entwicklung in der Region und wegen geänderter Rahmenbedingungen für Förderungen konnte das CSW dieses Angebot so nicht fortsetzen“, so CSW-Geschäftsführer Reinhard Möller.

Als neue Andreaswerk-Tochter kann die „IBB“ dagegen die vorhandenen Bereiche zu Integrationsfirmen umstrukturieren. So bietet sie den Mitarbeitern dauerhafte Perspektiven. Auf lange sicht sollen in der neuen Firma zunehmend Behinderte, die zurzeit noch in der Andreaswerk-Werkstatt arbeiten, tätig sein.