Glarum - Mit einem zweistündigen Programm unter dem Motto „Die Großen zeigen es den Kleinen“ beteiligte sich der TuS Glarum am „Tag der Bewegung“. Den landesweiten Aktionstag hatten Innenministerium, Landessportbund sowie der Niedersächsische Turnerbund ins Leben gerufen. Er war Auftakt in den „#sportVEREINtuns-Sommer“. TuS-Vorsitzender Reinhard Milter freute sich für die Aktiven: „Endlich mal wieder Beifall – ein wahrer Ohrenschmaus.“
Vor einer situationsbedingt reduzierten Zuschauerschaft demonstrierten Kinder und Jugendliche des TuS Glarum ihre turnerischen und gymnastischen Fertigkeiten. Vorangegangen waren vier Wochen, in denen die Glarumer Turnerinnen und Turner ihre Prüfungen für das Kinder- und Gerätturnabzeichen ablegten.
Das Gerätturnabzeichen ist sportartspezifisch angelegt und fördert die Elemente des modernen Gerätturnens. An den fünf Geräten Boden, Reck/Stufenbarren, Parallelbarren, Schwebebalken und Sprung werden Elemente unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade angeboten. Individuell können die vorgegebenen Übungen noch durch Zusatzelemente erweitert werden. Das Gerätturnabzeichen wendet sich an alle Alters- und Leistungsgruppen, die sich ihre turnerische Leistung und ihre Leistungsfortschritte dokumentieren lassen möchten.
Die Übungen für dieses Abzeichen – 24 konnten vergeben werden – wurden den Zuschauern von der Fortgeschrittenengruppe von Lydia Huber demonstriert. Zwischendurch zeigten Emilie Müller, Neele Klähn und Sophie Movschev ihre selbst einstudierte Dreier-Bodenchoreografie. Als Höhepunkt am Boden präsentierte Raja Schroeder ihre neu entwickelte Kür. Auch am Balken überzeugte sie zusammen mit Amke Harms.
Das Kinderturnabzeichen ist konzipiert für Kinder von 6 bis 10 Jahren, wobei auch jüngere oder ältere Kinder das Kinderturnabzeichen absolvieren können. Das Angebot umfasst insgesamt 60 Übungen aus 10 unterschiedlichen Rubriken, die die Vielfalt des Kinderturnens widerspiegeln. Jede Rubrik besteht aus sechs Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Neben dem Turnen präsentierte der Verein auch Ausschnitte aus dem Übungsprogramm der im Aufbau befindlichen inklusiven Kampfsportgruppe unter Leitung von Trainerin Jeanette Netzelmann.
Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Emilie Müller die Wandermedaille für die jahresbeste Wettkampfturnerin des Jahres 2020 erhalten. Allerdings kam dafür coronabedingt nur ein Wettkampf in die Wertung.
TuS-Vorsitzender Milter: „Das war nach langer Abstinenz eine gelungene Veranstaltung in der neuen Halle. Leider musste das Gesellige ausfallen, aber das holen wir nach. Jetzt freuen wir uns auf ein hoffentlich störungsfreies sportliches zweite Halbjahr.“
