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Fußball Personalkarussell beim Heidmühler FC dreht sich kräftig

Heidmühle - Der Heidmühler FC ist furios i die Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga gestartet. Der Kantersieg über den SV Turabdin Delmenhorst hat Selbstvertrauen gegeben und macht Lust auf mehr. Sportlich gibt es für HFC-Trainer Daniel Oleksyn keinen Grund, irgendetwas zu ändern, „Wenn du das erste Spiel mit 8:3 gewonnen hast, willst du gar nicht wechseln“, bestätigt der Coach. Doch er muss das Team für die Partie gegen den FC Hude kräftig umbauen.

Liste der Ausfälle wird immer länger

„Das wäre schön, wenn ich dieselben Jungs zur Verfügung hätte. Dem ist aber nicht so“, sagt Oleksyn. Am Montag ab 15 Uhr muss er gleich auf eine ganze Reihe Spieler verzichten. Aaron Siebert hat Probleme mit der Achillessehne, Giancarlo Orru plagt sich mit einem Adduktoren-Leiden herum, Alexander Koscheck muss wegen einer Gelb-Sperre pausieren. Hinzu kommen weiter Akteure, deren Einsatz fraglich ist. Hierzu zählt unter anderem Niklas Faßhauer, der gegen Delmenhorst noch vier Tore erzielte. Auch die Spieler, die zuletzt aus der zweiten Mannschaft ausgeholfen haben, sind nicht dabei. Sie würden sich in der Ersten festspielen.

Kleine Truppe muss sich durchbeißen

Doch es gibt auch positive Nachrichten, was die Personalplanung angeht. Steffen Lücht und Dardan Jashari sind aus dem Urlaub zurück und können auflaufen. Doch alle Lücken können die beiden auch nicht füllen. „Mir fallen allein drei Leute aus dem Defensivverbund raus. Jetzt muss der eine oder andere auf einer Position ran, die er vielleicht nicht so mag“, erklärt Oleksyn. Zähne zusammenbeißen und kämpfen lautet daher die Devise.

Am Ziel für die Begegnung mit dem Tabellennachbarn aus Hude ändert all das aber nichts. „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns gut schlagen werden“, sagt der Trainer. Im Klartext bedeutet das, dass er mit drei weiteren Punkten plant. Schließlich könne der Rest des Kaders ja auch Fußball spielen und sei heiß auf die Partie.

Gegnerische Defensive ist anfällig

Gelingt es den Heidmühlern, ansatzweise an die Offensivleistung der Vorwoche heranzukommen, stehen die Chancen auf einen Sieg nicht schlecht. Schon in der Vorrunde hat die Abwehr der Huder nicht immer einen sattelfesten Eindruck gemacht. Der FCH hat die Aufstiegsrunde mit einem negativen Torverhältnis erreicht. Auch im ersten Spiel der neuen Runde wurde der Truppe von Trainer Nikolai Klein die Abwehrschwäche zum Verhältnis. Gegen den TSV Abbehausen lag Hude bis kurz vor Schluss noch mit 2:1 in Front. Doch in der 87. Minute vermieste Benjamin Weser dem FCH den Tag und netzte zum 2:2-Endstand ein.

Jochen Schrievers
Jochen Schrievers Sportredaktion, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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