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Fußball Wangerland, Tettens und Hooksiel bilden Dreierkette

Hooksiel - Konkurrenzdenken und heiße Derbys zwischen den Fußballvereinen des Wangerlandes sind Vergangenheit. Nachdem seit einigen Jahren bei der Jugend schon eine Spielgemeinschaft der Vereine Rot-Weiß Tettens, Eintracht Wangerland und FC Nordsee Hooksiel gut funktioniert und sich freundschaftliche Bande auch zwischen den Funktionären entwickelten, soll nun mit Beginn der neuen Spielzeit 2020/21 ein weiterer Schritt, nämlich die Vereinigung aller Spieler der Herrenmannschaften dieser Vereine zur SG Wangerland folgen.

Das Ergebnis der Verhandlungen gaben jetzt die Abteilungsleiter Andreas Cassens (Hooksiel) und Andrew Gilliam-Hill, der auch Vorsitzender von ET Wangerland ist, bekannt. Sie bilden mit Tobias Weyerts und dem Vorsitzenden von RW Tettens, Dr. Giuliano Cruiani, den neuen Spielausschuss der Männer. Ein gemeinsamer Jugendspielausschuss besteht bereits. Alle Vereine bleiben indes weiterhin eigenständig bestehen.

Idee umgesetzt

Die Idee ist nicht neu. Schon vor zehn Jahren gab es erste Bestrebungen, sich spielerisch zusammenzuschließen. Würden alle Wangerländer zu einem Verein zusammengefasst, so hätte dieser mehr als 1000 Mitglieder. Doch das ist nicht das Ziel der Verantwortlichen, zumal die Dörfer kilometerweit voneinander getrennt liegen und die Vereine außer Fußball noch andere Abteilungen unterhalten. In Tettens gib es eine Tanzgruppe, in Hohenkirchen die Kampfsportabteilung, Tischtennis, Handball, Turnen und Freizeitsportler und in Hooksiel die Tennisabteilung.

Vor zwei Jahren stellten die Fußballer des TuS Waddewarden ihren Spielbetrieb ein und die anderen Vereine hatten oft Probleme, ihre Mannschaften vollzählig antreten zu lassen.

„Nägel mit Köpfen“ machten die vier Vereinsvertreter zuletzt „geheim“ außerhalb des Wangerlandes bei Treffen in Jever. Danach spielen eine erste Mannschaft in der Kreisliga sowie weitere drei weitere Teams in den Kreisklassen.

Ziel ist Kunstrasenplatz

Begonnen wird im September mit Spielen aller Mannschaften auf dem schnell trocknenden Schlackenplatz in Hooksiel, wo eine neue Flutlichtanlage existiert. Der Kreisligist soll dann abwechselnd in Hooksiel und Hohenkirchen die Heimspiele austragen. Dort gibt es zwei Flutlichtanlagen.

Eine Truppe Alter Herren bevorzugt gern auch den sonst seit der Schulschließung unbenutzten Horumersieler Sportplatz.

Cassens und Gilliam-Hill nannten als gemeinsames großes Ziel den Bau eines Kunstrasenplatzes in Hohenkirchen. Dort baut Eintracht Wangerland zunächst für 100.000 Euro ein Vereinsheim in Holzrahmenbauweise mit Platz für bis zu 70 Personen, Toiletten und Schiedsrichterraum, jedoch ohne Umkleidekabinen. Die Finanzierung erfolgt zum Teil aus einem geerbten Nachlass des 2011 verstorbenen Mitbegründers Helmut Schmollinger.

Pläne gibt es auch in Hooksiel, wo die Flutlichtanlage und die Tennisplätze Eigentum des Vereins sind. Letztere sollen nach dem Ende der Saison überarbeitet werden und einen neuen Rotsandbelag erhalten.

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