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Frauenhandball Die HG Jever/Schortens ist Meister – aber wie geht’s jetzt weiter?

Jever/Schortens - Die Handballerinnen der HG Jever/Schortens haben ihr erstes Ziel erreicht. Die Mannschaft von Trainer David Onnen hat mit der Ehrung am vergangenen Samstag offiziell die Meisterschaft in der Sporthalle an der Jahnstraße feiern können. Zum Abschluss gab es vor eigenem Publikum einen souveränen 38:26-Erfolg gegen den SV Concordia Ihrhove, der mit Ex-Bundesliga-Spielerin Merle Heidergott (VfL Oldenburg, HSG Blomberg-Lippe, SV Werder Bremen) angereist war.

Dass eine überragende Spielerin aber nicht ausreicht, um Spiele in der Regionsoberliga zu gewinnen, machten die HG-Frauen spätestens in der zweiten Spielhälfte deutlich, als sie ihre individuellen Stärken und vor allem die besseren konditionellen Fähigkeiten ausspielten. Mit zwölf Toren Unterschied endete das Spiel zwischen dem Tabellenersten und -zweiten. Nun allerdings beginnt das Rätselraten.

Wie geht es in der Qualifikation weiter?

Die nächsthöhere Liga, die Landesklasse, gibt es in der kommenden Spielzeit nicht mehr. Die HG-Handballerinnen wollen aber den Sprung in die Landesliga schaffen. Einfacher werden sie es nicht mehr bekommen, denn die Regionsoberligen werden in der kommenden Spielzeit mit Mannschaften aus den ehemaligen Landesklassen aufgefüllt und damit qualitativ aufgewertet. Aufstiegsspiele, in welcher Form auch immer, sind vom (ehrenamtlichen) Spielleiter Jens Schoof allerdings noch nicht festgelegt worden. Er befindet sich im Urlaub und will sich erst in den kommenden Tagen eingehender mit der Verfahrensweise, die in den Richtlinien des Handball-Verband Niedersachsen festgelegt sind, beschäftigen. Klar ist allerdings, dass die Relegationsspiele im Zeitraum vom kommenden Wochenende bis zum Sonntag, 26. Juni, absolviert sein müssen.

Wo genau liegt eigentlich das Problem?

Noch ist unklar, wie viele Mannschaften überhaupt den Sprung in die Landesliga wagen wollen. Auch der Spielleiter konnte hierzu auf Nachfrage dieser Zeitung noch keine Angabe machen. Allerdings war Stichtag für eine mögliche Mannschaftsmeldung bereits am Sonntag. Je nach Anzahl der Teams ändert sich der Relegationsmodus. Zwei Aufsteiger werden dann auf verschiedene Weisen ausgespielt.

Welche Modi stehen zur Debatte?

Sieben Teilnehmer: Ein Turnier mit zwei Gruppen (einmal vier und einmal drei Mannschaften). Die Gruppensieger steigen in die Landesliga auf.

Sechs Teilnehmer: Ein Turnier mit zwei Gruppen mit je drei Mannschaften. Die Gruppensieger steigen auf.

Fünf Teilnehmer: Ein Turnier mit fünf Mannschaften, der Erst- und Zweitplatzierte steigen auf.

Vier Teilnehmer: Ein Turnier mit vier Mannschaften, der Erst- und Zweitplatzierte steigen auf.

Drei Teilnehmer: Eine Gruppe mit drei Mannschaften mit je einem Heim- und Auswärtsspiel je Mannschaft, der Erst- und Zweitplatzierte steigen auf.

Was sagt HG-Trainer David Onnen?

„Es ist unglücklich, was der HVN gerade macht“, erklärt David Onnen. „Wir müssen schließlich auch planen“, fügt er mit Blick auf die 100-Jahr-Feier der Handballabteilung im MTV Jever und das eigene Beachhandball-Turnier im Juni an. Letztlich kann es darauf hinauslaufen, dass seine Handballerinnen beim Turnier auf der vereinseigenen Beach-Anlage nicht dabei sein können, weil sie in der Relegationsrunde antreten müssen.

Thomas Van Lengen
Thomas Van Lengen Redaktionsleitung Sport, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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