Jever/Schortens - Die Rettungshaie der DLRG Ortsgruppe Schortens-Jever haben Anfang des Monats zum ersten Mal mit zwei Athletinnen an der Deutschen Einzelstreckenmeisterschaft (DEM in Berlin teilgenommen. Talea (Jahrgang 2004) und Svea Fellensiek (2005) haben sich dort mit den etwa 130 besten Rettungsschwimmern aus ganz Deutschland in der Sprung- und Schwimmhalle im Europasportpark gemessen und in den sechs Einzeldisziplinen mit um die Titel der Deutschen Meister gekämpft. Gewertet wurde dieser Wettkampf nur in der offenen Altersklasse und gemeldet werden konnten nur die Rettungsschwimmer, die bestimmte Pflichtzeiten vorwiesen. Dieser Wettkampf diente unter anderem als Qualifikationsmöglichkeit für die Deutsche Mehrkampfmeisterschaft im November in Freiburg und als Wertungsmöglichkeit für die World Games in den USA im nächsten Jahr.

Talea und Svea Fellensiek haben sich in den Disziplinen, in denen sie gestartet sind, in den Vorläufen im Mittelfeld platzieren können. Talea schaffte es sogar unter die Top Zehn in der Disziplin 100 Meter (m) kombiniertes Retten und sicherte sich den neunten Platz. In der Disziplin 50 m Retten erreichte sie den Rang 20 und in der Disziplin 100 m Lifesaver schaffte sie es auf Position 27.

Svea verbuchte für sich im 200 m Super-Lifesaver Rang 13, beim 100 m kombinierten Retten den 14. Platz, im 200 m Hindernisschwimmen Rang 27. und über 50 m Retten Position 37. Nach den Vorläufen hatten sich die acht schnellsten Athleten für das A-Finale qualifiziert und gingen noch einmal im Rennen um die Podestplätze an den Start. Die acht schnellsten Junioren bis zum Jahrgang 2003 hatten erneut die Möglichkeit, im B-Finale zu schwimmen. Für das B-Finale hatten sich die beiden Rettungshaie für das Kombinierte Retten qualifiziert. Zusätzlich ging es für Talea noch über die 50 m Retten und Svea in der Disziplin 200 m Super-Lifesaver ins Wasser. Auch wenn für die beiden jungen Talente im Vorfeld schon klar war, dass sie aufgrund der offenen Wertungsklasse keinen Podestplatz erreichen würden, haben sie reichlich Wettkampferfahrung und mehrere neue persönliche Bestzeiten mit nach Hause bringen können. Jetzt heißt auf diese Erfahrungen aufzubauen, um es im nächsten Jahr bei den DEM ins A-Finale zu schaffen.