Ostfriesland - Der Ball rollt wieder in Niedersachsen. Bereits am vergangenen Wochenende wurden in Ostfriesland die ersten Fußballspiele bestritten. Diese Tatsache stimmt auch Manfred Bloem zuversichtlich, dass der von ihm organisierte Ostfriesland-Cup trotz Corona wie geplant stattfinden kann.
In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer wurden in der vergangenen Woche die letzten Details geklärt. Der „ostfriesischen Champions League“ stehe somit nichts mehr im Wege, heißt es in einer Mitteilung des Veranstalters. Kurzzeitig stand die Austragung des Turniers aber auf der Kippe: „Als wir die Auflagen bezüglich des Catering-Konzeptes erfahren haben, mussten wir zunächst einmal schlucken“, erklärte Bloem.
Er und die weiteren Organisatoren schliefen eine Nacht darüber, ehe sie entschieden, weiterhin am Turnier festzuhalten. „Alle Beteiligten sind sich darüber im Klaren, dass wir mit unserer Veranstaltung ein Signal weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus senden, wie es zukünftig mit dem Amateurfußball in Corona-Zeiten weitergeht“, sagte Bloem und weist auf das Hygiene-Konzept hin, das für alle Spielorte im Rahmen des Ostfriesland-Cups gilt.
Dieses besagt unter anderem, dass sich maximal 530 Personen auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten dürfen. Dazu zählen neben Spielern, Trainern, Schiedsrichtern und Helfern auch Zuschauer. Pro Spiel sind bis zu 400 Besucher zulässig. Diese müssen beim Betreten der Anlage ihre Daten hinterlegen.
In Absprache mit den Vereinen haben die Verantwortlichen entschieden, dass die Duelle Strudden gegen Emden (4. August) sowie Frisia Loga gegen Holtland (6. August) nach Firrel verlegt werden. Das hat laut Bloem organisatorische und logistische Gründe. Die Partien des TuS Middels in Jheringsfehn (5. August, 19 Uhr) und des TuS Esens in Weene (9. August, 18 Uhr) finden dagegen wie geplant statt.
