Sande - Mit einer Schweigeminute für Kim Jache, verstorbene Ehefrau von ECW-Spieler Vitalijs Jache, begann die Begegnung im Haifischbecken. Anschließend musste sich der Eishockey-Regionalligist nach großem Kampf am Sonntag im Playoff-Rückspiel den Harzer Falken mit 2:4 (1:2, 1:0, 0:2) Toren geschlagen geben. Nach 5:1-Erfolg in der ersten Partie am Freitag stehen die Braunlager somit als Regionalliga-Meister fest.
Vor 453 Zuschauern entwickelte sich im Haifischbecken während der gesamten Spielzeit eine hochinteressante und schnelle Partie. Die Jadehaie konnten mit zwei Abwehr- und drei Angriffsreihen agieren. Im letzten Drittel fiel Jan Holiga verletzungsbedingt aus, für ihn stellte Trainer Sergey Yashin den Topscorer Dmytro Demianiuk in die Verteidigung. Beide Teams hatten reichlich Torchancen, aber die Torhüter auf beiden Seiten, Maksims Cmutovs und Taylor Dupuis, zeigten eine überragende Leistung.
Nach der Führung der Gäste traf der ECW Sande durch Artur Galwas zum 1:1. Erneut war es dann die erste Reihe der Falken, die wieder erfolgreich war (Kolupaylo - 20:28).
Im Mitteldrittel erwischten die Jadehaie einen Traumstart. Nach 28 Sekunden war es Demianiuk, der nach Vorarbeit von Tim Maier und Marian Dejdar einschoß. Auch fünf Unterzahlsituationen konnten die Gastgeber schadlos überstehen – aber das kostete viel Kraft.
In den letzten 20 Spielminuten gab es ein dauerndes Hin und Her, jedes Team hätte in Führung gehen können. Letztlich waren die Braunlager das glücklichere Team und trafen durch Regan Nagy und Philipp Maier zum 4:2. Die Gastgeber nahmen nach einer Auszeit noch den Keeper vom Eis – ohne Erfolg. Trotzdem feierten die Fans ihre Mannschaft nach Spielschluss mit stehenden Ovationen.
