Sande/Harsefeld - In der Eishockey-Regionalliga Nord sind noch fünf Mannschaften im Rennen um die vier Plätze in den Playoffs. Sicher dabei sind neben den Harzer Falken auch die Jadehaie aus Sande. Die Weserstars Bremen, der Hamburger SV und die Salzgitter Icefighters müssen hingegen an den verbleibenden beiden Spieltagen noch nachlegen. Für die Crocodiles Hamburg 1b und die Harsefeld Tigers ist der Zug hingegen abgefahren. Entsprechend klar sind die Rollen am Samstagabend verteilt, wenn die Sander zu Gast in Harsefeld sind.
Jadehaie legen Fokus auf die Playoffs
Im Hinspiel feierten die Jadehaie gegen die Tigers ihren bislang höchsten Saisonsieg. 14:1 hieß beim Ertönen der Schlusssirene. Ob es auch im Landkreis Stade ein ähnliches Torfestival gibt, ist ECW-Kapitän Nick Hurbanek relativ egal. Das Spiel soll gewonnen werden, aber der Fokus liegt auf anderen Dingen. Mit Blick auf die anstehenden Playoffs gilt es, noch einige Dinge auszuprobieren. Die jüngeren Spieler sollen noch besser eingebunden werden und das bislang eher schwache Powerplay, also das Spielen in Überzahlsituationen, muss verbessert werden. „Wir wollen noch ein paar Sachen ausprobieren“, sagte Hurbanek nachdem seine Haie am vergangenen Wochenende den Einzug in die Playoffs perfekt gemacht haben.
Dass er recht entspannt auf die Aufgabe in Harsefeld blickt, liegt auch am aktuellen Programm der Gastgeber. Um nicht auf den letzten Tabellenplatz abzurutschen, müssen die Tigers bei den Hamburg Crocodiles 1b gewinnen. Dieses Kellerduell wird heute in der Hansestadt ausgetragen, sodass die Mannschaft aus Harsefeld in der Vorbereitung auf das Wochenende wohl eher an Hamburg als an Sande gedacht hat.
Jüngere Spieler sollen besser eingebunden werden
Den Jadehaien wird es egal sein. Sie werden ihrerseits versuchen, sich in Playoff-Laune zu spielen – und das geht am besten mit einem klaren Sieg.
