Sande/Salzgitter - In der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga hat der ECW Sande den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Nachdem die Jadehaie sich mit dem 4:1-Sieg im Spitzenduell gegen die Harzer Falken am Samstag noch eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet hatten, verloren sie am Sonntagabend bei den Salzgitter Icefighters mit 2:3 nach Verlängerung.
ECW dreht im letzten Drittel auf
Die Revanche ist geglückt: Nachdem Sande das Hinspiel der Meisterrunde in Braunlage gegen die Harzer Falken mit 5:7 verloren hatte, ging das Team von Trainer Sergej Yashin am Samstag mit 4:1 als Sieger vom Eis. So deutlich, wie es das Endergebnis vermuten lässt, war es aber lange Zeit nicht. Torlos gingen beide Mannschaft in die erste Drittelpause und auch im zweiten Abschnitt dauerte es bis zur 38. Minute, ehe Jakub Wiecki zum 1:0 für die Gäste traf. Das letzte Drittel bestimmten dann jedoch die Hausherren. Innerhalb von drei Minuten drehten sie durch zwei Tore von Sergejs Piskunovs (42. und 45.) die Partie. Sechs Minuten vor dem Ende baute Tim Maier den Vorsprung für die Jadehaie sogar weiter aus und Dmytro Demaniuk traf in der 60. Minute zum 4:1-Endstand. Für die Harzer Falken war es die erste Niederlage in der Meisterrunde der Regionalliga.
Bittere Niederlage in Salzgitter
Mit einem weiteren Erfolg hätte der ECW nun mit dem Tabellenführer nach Punkten gleichziehen und dank des besseren Torverhältnisses Platz eins übernehmen können. Doch wie schon am Tag zuvor, geriet Sande auch in Salzgitter in Rückstand. Lukas Vit erzielte in der 17. Minute das 1:0. Und wie schon gegen die Falken schafften es die Jadehaie wieder nicht, von der Strafbank wegzubleiben. Am Samstag hatten sie nach Spielende 20 Strafminuten gesammelt und gestern waren nach Spielschluss sieben Sander auf die Strafbank geschickt worden – inklusive einer Match-Strafe.
Offensiv gelang den Gästen kein Tor im ersten Abschnitt, sodass die Führung der Icefighters auch zur ersten Drittelpause Bestand hatte. Nach Wiederbeginn sorgte Viatcheslav Koubenski in der 25. Minute zunächst für den Ausgleich, doch das 1:1 stand nur sechs Minuten auf der Anzeigetafel – Ron Friedrichs brachte Salzgitter wieder in Front (2:1, 31.). Die Antwort auf diesen zweiten Rückstand ließ lange auf sich warten. Sergejs Piskunovs netzte erst 14 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 2:2 ein und brachte den ECW somit in die Overtime. In der Verlängerung war es jedoch David Rudolph, der 29 Sekunden nach dem Anpfiff das Tor zum 3:2-Sieg seiner Icefighters erzielte.
