Schortens - Die DLRG-Rettungshaie der Ortsgruppe Schortens-Jever sind jetzt bei der Landesmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Neustadt am Rübenberg mit vier qualifizierten Mannschaften und zehn qualifizierten Einzelstartern am Start gewesen.
Am Samstag fanden die Mannschaftswettkämpfe statt, bei denen alle Teams vier Disziplinen schwimmen mussten. Sie wurden anschließend in der Mehrkampfwertung zusammen gewertet. Je schneller die Mannschaft ihre Disziplin absolviert hat, desto mehr Punkte erhielt sie. Die männliche Altersklasse(AK)-12-Mannschaft mit Maximilian Bergmann, Ruth Reckow, Leonora Wegner und Merle Wermann musste die Staffeln je viermal 25 Meter (m) Rückenlage ohne Arme, 25 m Gurtretter, 25 m Rettungsstaffel und zum Schluss die 50 m Hindernisstaffel schwimmen. Trotz großer Aufregung und bisher wenig Wettkampferfahrung präsentierte sich das Team routiniert am Start und absolvierte die Staffelwechsel fehlerfrei. In allen Disziplinen schlug die Mannschaft als erste an und wurde damit ein wenig unerwartet am Ende Landesmeister.
Überraschungen
Mittags gingen die drei weiteren Mannschaften an den Start. Sie mussten folgende Staffeln absolvieren: je viermal 25 m Puppenstaffel, 50 m Rettungsstaffel, 50 m mit dem Gurtretterstaffel und 50 m Hindernisstaffel. Die weibliche AK 17/18 mit Valentina Kunze, Talea, Svea und Milena Fellensiek knüpfte direkt an den Erfolg des Vormittags an und holte sich ebenfalls den Landesmeistertitel. Die männliche AK-15/16-Mannschaft mit Tom Bielarz, Henrik Schmitz, Ryan Bellack und Noah Reckow verpasste knapp das Podest und musste sich Rang vier zufriedengeben. Die männliche AK-offen-Mannschaft, deren Ziel es war einen Platz unter den Top Zehn zu erreichen, erreichte sogar Rang sieben. Das war insofern bemerkenswert, als dass bis auf Alena Buhrmester alle weiteren Schwimmer, Daniel van Acken, Christian Stolz, Raphael Stratmann und Michael May, deutlich älter waren und eigentlich auf der Seniorenlandesmeisterschaft hätten starten dürfen.
Schwesternduell
Am zweiten Wettkampftag machten vor allem die Schwestern Talea, Svea und Milena Fellensiek von sich Reden. Beim 50 m Retten und 100 m kombinierten Retten hatte Svea die Nase vorn und auf den beiden Strecken 100 m Lifesaver und 200 m Super-Lifesaver Talea. Am Ende sicherte sich Talea mit knapp 30 Punkten mehr sich den Landesmeistertitel vor Svea auf Rang zwei. Ihre jüngere Schwester Milena (2007) startete in der AK 15/16 und verpasste knapp den Landesmeistertitel.
Für DM qualifiziert
Der zehnjährige Maximilian Bergmann erreichte im kombinierten Schwimmen ebenso die Bronzemedaille, wie Tom Bielarz in der Altersklasse 15/16, wo er sich zwei älteren Mitstreitern geschlagen geben musste.
Im Wettkampf wurden von den Rettungshaie fast ausschließlich neue persönliche Bestzeiten aufgestellt. Entsprechend stolz war das Trainerteam Melanie und Michael Fellensiek auf seine Rettungssportler. Die beiden Mannschaften AK 12 und AK 17/18 sowie Talea Fellensiek für die Einzelstrecken, haben sich jetzt schon sicher für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaf im Oktober in Hannover qualifiziert.
