Sengwarden/Sande - Auf er Erfolgswelle befinden sich weiterhin die Tischtennis-Damen des TuS Sande. Beim spielstarken Landesligisten Hundsmühler TV II gelang beim 8:5 bereits der achte Saisonsieg, der das Team nach Abschluss der Herbstserie Tabellenplatz zwei einbringt. Anders dagegen die Situation beim Herren-Landesligisten TuR Sengwarden: Durch die siebte Niederlage (3:9 gegen Osnabrücker) brennt die „rote Laterne“ des Ligaschlusslichts weiter bei der Eintracht.
Landesliga Damen
Die Hinrunde in dieser Staffel war bis zum letzten Spieltag spannend, erst seit Sonntagabend steht die Reihenfolge an der Tabellenspitze fest. Herbstmeister wurden die Sanderinnen rotz des 8:5-Erfolgs in Hundsmühlen nicht, weil Grün-Weiß Mühlen auf seiner „Ostfriesland-Tour“ sowohl in Süderneuland (8:3) als auch bei der TTG Nord Holtriem (8:4) punktete und den TuS dadurch noch von Rang eins verdrängte.
„Der aktuelle zweite Platz ist für unsere Mannschaft ein Riesenerfolg“, freut sich Sandes Abteilungsleiter Frank Black. Dabei stand der letzte Sieg einige Male auf der Kippe. Aber die in drei Einzeln unbesiegte Melina Gautzsch sorgten insbesondere im zweiten und dritten Durchgang für die entscheidenden Punkte.
Sie gewann zunächst gegen Silke Mannott-Kampen zur 3:2-Führung, setzte sich später beim Stand von 4:5 in drei glatten Sätzen gegen Marie Kutscher durch und sicherte am Ende durch den 3:1-Erfolg über Stefanie Gravekarstens den Sander Gesamtsieg.
Eingangs hatte Gautzsch an der Seite von Martina Krieger das Doppel in fünf Sätzen verloren, während Black/Boumann schnell mit 3:0 gewannen. Vanessa Black begann mit einem 3:2-Erfolg über Gravekarstens, und Anna Boumann brachte den TuS mit 4:2 in Front.
Im zweiten Abschnitt verteidigten Krieger und Gautzsch die Sander Führung (6:4). Black eröffnete die dritte Runde mit einem 3:0-Sieg. in den dritten Durchgang zur 7:4-Führung. Die Niederlage von Boumann fiel nicht mehr ins Gewicht, weil Gautzsch den Sack danach schnell zumachte.
Landesliga
Aus dem ersten Saisonsieg für Aufsteiger TuR Eintracht Sengwarden wurde auch im letzten Hinrundenspiel nichts: Der Osnabrücker SC war in den entscheidenden Phasen nicht nur nervenstärker, sondern hatte mit einigen Aktionen auch mehr Glück. Somit meldete die Eintracht nach fast drei Stunden Spielzeit eine 3:9-Niederlage.
Bereits die beiden ersten Doppel des Abends durch Sondermann/Lengen und Thorsten Grimm/Sokolowski gaben einen Vorgeschmack auf den weiteren Spielverlauf. Sondermann/Lengen gerieten 0:2 in Rückstand, schafften dann nach 11:5, 11:3 in der Verlängerung mit 12:10 den Punktgewinn für die Gastgeber.
Grimm/Sokolowski glichen im vierten Satz ebenfalls zum 2:2 aus, verloren dann aber ihren Rhythmus und die Partie 6:11. Genau wie Rainer Grimm/Aits, die nach 1:1-Zwischenstand noch mit 1:3 das Nachsehen hatten. Wegweisend sollten danach die Ergebnisse der Eintracht-Brüder Rainer und Thorsten Grimm im oberen Paarkreuz sein.
Während Thorsten Grimm mit einen Dreisatz-Sieg begann, verlor Rainer Grimm seine Aufholjagd nach 0:2-Rückstand knapp mit 2:3. In der Mitte und unten hatten die Gäste in den entscheidenden Phasen die besseren Nerven, so dass sich nach Abschluss des ersten Einzeldurchgangs bereits die nächste Eintracht-Pleite klar abzeichnete (2:7).
Rainer Grimm verkürzte noch einmal auf 3:7, nach Dreisatz-Niederlagen von Thorsten Grimm und Jörg-Marius Sondermann war das Spiel aber vorzeitig beendet. Mit 2:16 Punkten rangiert Sengwarden auf dem letzten Tabellenplatz, hat das rettende Ufer aber noch in Sichtweite.
