Wilhelmshaven - Noch ist der Traum vom Staffelsieg nicht ausgeträumt. Aber auf dem Weg zur Winter-Meisterschaft in der Regionalliga Nord-Ost dürfen sich die Herren 40 der Jade-Tennis-Gesellschaft (JTG) nun keine Ausrutscher mehr erlauben. Heißt: Im Gastspiel beim TC Grün–Weiß Herzberg zählt für die Jadestädter am Samstag (ab 14 Uhr) nur ein Sieg.
Gegner im Aufwind
Ursprünglich war die Partie in Herzberg erst für Sonntag geplant. „Aufgrund der Entfernung und der Tatsache, dass wir ja am Montag alle wieder arbeiten müssen, haben die Gastgeber einer Verlegung auf den Samstag zugestimmt“, erklärt JTG-Kapitän Mirko Bathelt. „Wir reisen am Samstag an, gehen nach dem Spiel abends ins Hotel und fahren dann am Sonntag in aller Ruhe wieder heim.“
Auf dem Papier sind die Gäste in der Favoritenrolle, die jüngsten Ergebnisse deuten aber eher auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin: Während die Jadestädter (überschattet von der schweren Verletzung von Christian Bathelt) in Winterhude verloren und kurz vor der Weihnachtspause im Heimspiel gegen Osnabrück nicht über ein 3:-Unentschiedne hinauskamen, setzten die Herzberger zwei wichtige Zeichen im Abstiegskampf.
Zunächst rang man dem DTV Hannover einen Punkt ab, danach gelang den Grün-Weißen beim 4:2 gegen Schlusslicht Ronnenberg der dringend benötige erste Saisonsieg. „Diesen Trend wird der Gegner sicher fortsetzen wollen“, weiß Mirko Bathelt. „Aber wir fahren dorthin, um zu gewinnen.“
gewohnte Aufstellung
Viel weiß man im Lager der Gäste nicht über den heutigen Gegner. Bathelt: „Mal abgesehen von den Bilanzen der einzelnen Spieler ist Herzberg für uns ein unbeschriebenes Blatt.“ Alec Konstantin Ungureanu führt das Aufgebot des Aufsteigers an, der Rumäne hat drei seiner fünf Einzel gewonnen – genau wie David Plugge an Position drei. Alle anderen Akteure gehen mit negativen Bilanzen ins Rennen.
Die Jadestädter müssen nur auf den verletzten Christian Bathelt verzichten und treten in gewohnter Aufstellung mit Marc Senkbeil, Mathias Gerke, Mirko Bathelt, Arnd Grefe und Thomas Stolte an. Wer Einzel spielt und wer vielleicht für die Doppel geschont wird, entscheidet der Kapitän am Samstag vor Ort.
