Wilhelmshaven/Heidmühle - Zum 23. Mal hatten die Schwimmer des STV zum traditionellen Herbstmeeting (inklusive kindgerechtem Teil) eingeladen. 333 Teilnehmer aus 17 Vereinen tummelten sich am 25-Meter-Becken im Nautimo. Bei 1123 Einzel- und 39 Staffelstarts wurde um die vorderen Plätze gekämpft.
SG Wilhelmshaven
Die gastgebende Startgemeinschaft (SG) schickte 76 Sportler ins Rennen, die 118 Medaillen (50 Gold, 39 Silber, 29 Bronze) holten und viele persönlichen Bestzeiten aufstellten. Entsprechend zufrieden waren die Verantwortlichen mit dem Verlauf der Wettkämpfe.
Mika Omland (Jahrgang 2004) und Renke Röben (2008) waren die erfolgreichsten Starter: Beide feierten fünf Siege in ihren Altersklassen. Beim jüngsten Nachwuchs im kindgerechten Teil schnitt Menko Peters (2014) mit zwei Siegen am besten ab. Groß war die Aufregung auch bei Tim Dumalski, Linda Harms und Nikita Ditrich: Für sie war es die erste Wettkampf überhaupt, den sie jedoch mit Bravour absolvierten.
Erfolge gab es auch bei den Staffeln: Über 4 x 50 m Lagen siegten Christoph Kinski, Mika Omland, Jannis Neumann und Benedikt Weschenfelder in 2:19,55 Minuten. In der gleichen Disziplin schlugen auch Katharina Kinski, Muriel Sudhoff, C. Kinski und Weschenfelder nach 2:13,33 Minuten als Erste an. Genau wie C. Kinski, Tammo Tenter, M. Omland und Weschenfelder über 4 x 50 Meter Freistil (2:03,06 min.).
Auch Rang zwei schwammen K. Kinski, Sudhoff, Laura Hiller und Marie Mehrtens über 4 x 50 m Lagen in 2:18,56 Minuten. Über Silber freuten sich auch Lentje Hütter, Hiller, Mehrtens und Sudhoff über 4 x 50 m Freistil (2:07,53 min.).
Weitere zweite Plätze gab es für Röben, Eric Bilau, Luca Klusen und Tammo Tenter (2:33,18) über 4 x 50 m Lagen, für L. Klusen, E. Bilau, Röben und Jannis Neumann (2:15,94) über 4 x 50 m Freistil und für Hiller, M. Omland, J. Neumann und Tenter (2:19,40) über 4 x 50 m Lagen (mixed).
Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten wie immer viele Kampfrichter, Schiedsrichter und freiwilligen Helfer – darunter Marco Folkers, Dunja Neumann, Mirja Hackmann, Stefan Neumann, Ingo Mai, Nicole Leuschner-Everts, Astrid Tenter, Muriel Sudhoff, Lentje Hütter, Matthias Neugebohren, Laura Hiller, Robin Voß, Stefan Lankowski, Stefanie Gründler, Tom Wübbenhorst, Ilka Wippich und Jeannine Braun.
Wilhelmshavener SSV
„Jeder dritte Start wurde mit Gold belohnt“, fasste Trainer Siegmund Sladkowski die Ergebnisse der WSSV-Starter zusammen. Bei 152 Einzel- und sechs Staffelstarts gab es 57 mal Gold – zudem 25 mal Silber und zwölfmal Bronze. Mit Luca Mathis-Jantzen (9), Maike Amelsberg (2), Anni Beser (4), Lisa Bleek (6), Celina Haake (6), Janneke Lobeck (5), Meret Retzlaff (7) und Janne Thomßen (6) lagen gleich acht Athleten bei all ihren Starts ganz vorne.
Weitere Siege gab es für Marje Thomßen (4), Lina Thomßen und Martha-Sofie Pommer (je 2) sowie Charlotte Belitz, Jasmin Elpel, Celia Grimm und Julius Schug. Mit Gold belohnt wurde auch das 25 m-Brust-Debüt von Finja Ramelow (2014).
Bei den Staffeln schafften es vier von sechs WSSV-Teams auf’s Podest: Für die schnellste Zeit überhaupt sorgten Retzlaff, Lina Thomßen, Haake und Bleek. Trotz des jungen Durchschnittsalters siegte das Team über 4 x 50 m Freistil in 2:01,23 Minuten. Dahinter schlugen Belitz, Lobeck, Silke Amelsberg und Beser nach 2:10,43 Minuten als Dritte an.
Gleiches Bild über die 4 x 50 m Lagen: Es siegten Retzlaff, Haake, Bleek und Beser in 2:17,77 Minuten – Dritte wurden Janneke Lobeck, Elpel, Lina Thomßen und Belitz in 2:26,88 Minuten Schnell unterwegs waren auch die 2009er-Mädchen, die sich über alle Wettkämpfe viermal unter den ersten Acht wiederfanden. Auch die 2005er- und 2006er Mädchen lieferten wie gewohnt ab und schwammen fast ausschließlich vorne mit.
Als Kampfrichter waren Olaf Amelsberg (Schiedsrichter), Tanja Amelsberg, Kerstin Ecklund, Jochen Bünning, Axel Obersteller, Emely Letkemann, Ilona Letkemann, Rüdiger Heinrich, Miriam Belitz, Lars Wienecke und Tobias Schug für den WSSV dabei.
Heidmühler FC
1 Aktive vertraten den HFC im Nautimo. Auch die Schortenser hatten neben ihren Leistungsträgern auch zahlreiche „Neulinge“ gemeldet. Am Ende freute sich das Team über 18 Medaillen (darunter fünfmal Gold). Im kindgerechten Teil landeten Marlie Kleihauer und Jonte Schoof (beide 2012) jeweils im Mittelfeld ihres Jahrgangs.
Vier Siege und einem neuen Vereinsrekord feierte Maximilian Esch (2001). Er schwamm die 50 Meter Freistil in 25,46 Sekunden – und damit schneller als jeder HFC-Schwimmer zuvor. Auf sich aufmerksam machte auch Anna Josephine Jacobs (2011): Bei ihrem Debüt im Wettkampfteam gewann sie das Rennen über 100 Meter Brust.
Auf’s Podest schafften es auch Milena Fellensiek (2007), Tjark Janßen, Lena Diederichs (beide 2008), Emma Künken (2010) und Rieke Hartmann (2011). Lena Blumenthal, Stella Herden, Lina Diederichs, Mirte Wittenberg, Zoe Springer und Marie Abrahams komplettierten das Aufgebot.
