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Schwimmen Viele Podestplätze bei Kurzbahn-Titelkämpfen in Osnabrück

Wilhelmshaven/Heidmühle - Bei den Kurzbahn-Bezirksmeisterschaften im Osnabrücker „Nettebad“ waren 386 Schwimmer aus 40 Vereinen am Start.

Wilhelmshavener SSV

Celina Haake sicherte sich drei Jahrgangstitel (50 m Schmetterling, 100 200 m Freistil) und freute sich bei ihren sechs Starts über fünf neue persönliche Bestzeiten. Über die 200 Meter Freistil landete Haake zudem in der offenen Wertung auf einem respektablen dritten Platz.

Auch Jasmin Elpel überzeugte mit drei Meistertiteln (50 und 100 m Brust, 50 m Rücken) und drei neuen persönlichen Bestleistungen. Das „Triple“ gelang auch Trainer Stefan Tramnitzke in der Altersklasse (AK 40), der über 50, 100 und 200 Meter Brust gewann.

Maike Amelsberg schaffte über die 50 Meter Schmetterling als Dritte den Sprung aufs Podest – Olaf Amelsberg sicherte sich in der gleichen Disziplin den Titel in der AK 50. Fazit Tramnitzke: „Mit 14 Podiumsplätzen bei 18 Starts können wir sehr zufrieden sein.“

SG Wilhelmshaven

Die Nordstädter schwammen bei 49 Starts zu 26 Medaillen, wobei sich Benedikt Weschenfelder als erfolgreichster Schwimmer hervortat: Er stieg alleine neunmal aufs Podest und holte drei Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen. Bei ihrer ersten Teilnahme an einer Bezirksmeisterschaft wurde Lilian Eudenbach respektable Fünfte über 50 Meter Rücken.

Am Ende standen acht neue Vereinsrekorde und 14 persönliche Bestzeiten. Den größten Sprung machte Renke Röben über 200 Meter Brust. Grund zur Freude auch bei Martje Hackmann, die sich über 50 Meter Brust ihre neunte Qualifikation für die Landesmeisterschaft Ende Oktober in Hannover erreichte.

„Unsere Schwimmer haben unsere Vereinsfarben und die unserer Heimatstadt erneut hervorragend repräsentiert,“ freute sich SG-Trainerin Yvonne Dankert. „Das ist ein tolles Team – alle feuern sich gegenseitig an.“ Auch mit ihren eigenen Leistungen war Dankert nach vier Podestplätze bei vier Starts zufrieden. „Darauf lässt sich aufbauen“. Das Kampfgericht unterstützten Mirja Hackmann und Arne Auffarth, der parallel dazu noch vier neue Bestzeiten aufstellte.

Heidmühler FC

Siebenmal Edelmetall holten die Schwestern Svea und Talea Fellensiek im „Nettebad“. Svea Fellensiek vergoldete zwei ihrer Starts (50 und 200 m Freistil) und wurde zweimal Vizemeisterin (50 m Schmetterling, 100 m Lagen). Vier neue Vereins- bzw. Vereinsjugendrekorde – darunter eine neue Bestzeit über 200 Meter Freistil (seit 2004 gehalten von Beate Schortmann) – rundeten ihre Wettkampfbilanz ab. Talea Fellensiek feierte Siege über 200 Meter Freistil und 100 Meter Brust und wurde Zweite über 100 Meter Lagen.

Carsten Conrads
Carsten Conrads Sportredaktion
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