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Schwimmen Jüngster Nachwuchs räumt in Wardenburg ordentlich ab

Wilhelmshaven - Das internationale Ostermeeting in Wardenburg ist traditionell der letzte Härtetest vor den Landesmeisterschaften, die am kommenden Wochenende in Braunschweig stattfinden. Schwimmer des WSSV und der SG Wilhelmshaven nutzen den Wettkampf als Standortbestimmung und sorgten mit ihren Leistungen für Zufriedenheit bei den Trainern. Insgesamt waren 235 Aktive am Start.

Ordentlich abgeräumt haben vor allem die jüngsten WSSV-Schwimmer beim 25. Internationalen Ostermeeting in Wardenburg. Zur Jubiläumsausgabe des traditionell letzten Wettkampfs vor den Landesmeisterschaften traten neun Jungen und 15 Mädchen an.

Für einen Großteil von ihnen war dies allerdings nicht der Grund zur Teilnahme, da sie noch nicht das erforderliche Mindestalter für die Niedersachsen-Meisterschaften haben. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, alles aus sich herauszuholen und insgesamt 16 Medaillen zurück in die Jadestadt zu bringen.

Die meisten steuerte die neunjährige Amelie Oldenettel bei: Sie schaffte das Kunststück, sich bei jedem ihrer sechs Starts einen Podestplatz zu sichern (zwei erste, drei zweite und einen dritten Platz). Eine der jüngsten Schwimmerinnen, Jannika Hutter (Jahrgang 2014), überzeugte mit vier Medaillen bei vier Starts. Neben dreimal Silber gab es für Hutter auch einmal Gold über 50 Meter Brust. Die zehnjährige Lotta Feus freute sich über Gold (200 m Rücken) und Silber (200 m Freistil). Den Sieg über 50 Meter Brust sicherte sich Janne Thomßen (2009).

Über 63 neue persönliche Bestzeiten (bei 99 Starts) freuten sich die Trainer Ole Jantzen, Stefan Tramnitzke und Lina Thomßen – mit Blick auf den Nachwuchs schaut das Trio optimistisch in die Zukunft. „Nicht nur die Leistungen stimmen. Die Fördergruppen sind in der kurzen Zeit, in der nach all den Corona-Beschränkungen wieder normal trainiert werden kann und Wettkämpfe stattfinden, zu einem echten Team zusammengewachsen“, sagt Jantzen. Im Kampfgericht engagierte sich Sandra Jantzen, Axel Obersteller fungierte als Starter.

Auch die 15 Schwimmer aus der Nordstadt blicken auf einen erfolgreichen Wettkampf zurück: Bei 83 Einzel- und drei Staffelstarts sprangen drei Podestplätze und 26 neue persönliche Bestzeiten heraus. In dem ungewohnten Becken – bei der Wende beträgt die Wassertiefe nur 90 Zentimeter – erreichte Mika Hörig als einziger SGler das Mehrkampffinale und wurde dort guter Vierter. Renke Röben erreichte in der Jahrgangswertung 2007/08 über 100 Meter Brust Rang zwei. Über je einen dritten Platz freuten sich Hörig (50m Schmetterling) sowie die 4 x 50-Meter- Lagen-Staffel mit Laura, Hiller, Muriel Sudhoff, Lentje Hütter und Martje Hackmann. „Ich bin rundum zufrieden mit den Leistungen,“ sagt SG-Trainerin Yvonne Dankert. „Besonders unsere Neuzugänge Neele Kießlich und Corvin Neumann, die erst vor kurzem in den A-Kader aufgestiegen sind, haben sich enorm verbessert. Neele hat ihre Zeiten über 200 Meter Brust und Freistil um 35 bzw. 24 Sekunden gesteigert, Corvin über 50 Meter Freistil um rund 8 Sekunden. Das macht mich schon ein wenig stolz.“

Für das Kampfgericht haben sich Laura Leuschner, Nicole Leuschner-Everts, Nicole Omland und Sven Becker zur Verfügung gestellt.

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