Wilhelmshaven/Sande - Nach dem Spieltags-Doppelpack in Braunlage (1:9) und dem Sieg über Spitzenreiter Salzgitter (4:3) warten auf die Spieler des Eishockey-Regionalligisten ECW Sande erneut zwei Partien – dieses Mal sogar innerhalb von nur 24 Stunden. Am Freitagabend ist der Tabellendritte um 19.30 Uhr beim Hamburger SV zu Gast. Und bereits am Samstag genießen die „Jadehaie“ Heimrecht. Zu Gast in der Eishalle Sande sind um 19.30 Uhr die Beach Devils aus Timmendorf.Vier weitere Spieler
fallen aus

Schon in der Vorwoche war das Personal knapp, und obwohl Teamleiter Jörg Opitz nach dem 4:3 über Salzgitter vorsichtig auf Entwarnung gehofft hatte, hat sich die personelle Situation weiter verschärft: Zu den bereits bekannten Ausfällen Jan Holiga, Alexander Bahlau, Sergejs Piskunovs und Ivan Rohac gesellen sich nun auch noch die erkrankten Eriks Zubulis, Vitalijs Jache und Silvestrs Selickis.

Weiterer Rückschlag: Verteidiger Normunds Vibans reiste aus familiären Gründen kurzfristig zurück nach Lettland. Ob und wann der Defensivmann zurückkehrt, ist laut Trainer Nick Hurbanek noch offen: „Wir wissen es aktuell nicht. Sein Pass bleibt auf jeden Fall hier. Alles Weitere müssen wir abwarten.“

Höchste Zeit also für die ein oder andere Neuverpflichtung, vorher müssen die „Jadehaie“ ihren Kader aber an anderer Stelle erst einmal entschlacken. Da nur 26 Akteure auf dem Verbands-Meldebogen stehen dürfen, haben die ECW-Verantwortlichen jetzt drei Akteure aus dem Aufgebot gestrichen: Die beiden Torhüter Maksim Jar und Matthias Schütte (beide stehen dem Team berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung) sowie Kevin Lerner machen Platz für potenzielle Neuzugänge.
„Peilen trotzdem
zwei Siege an“

Kurzfristig hilft das den Trainern Hurbanek und Slawa Koubenski aber nicht weiter. „Im Augenblick haben wir sehr viel Pech mit unseren Ausfällen. Aber da müssen wir jetzt durch. Trotzdem peilen wir zwei Siege an, um weiter oben dran zu bleiben“, sagt Hurbanek.

Leichter gesagt, als getan, denn schon zum Saisonauftakt taten sich die „Jadehaie“ beim knappen 4:2-Erfolg über den HSV in der offenen Halle in Stellingen deutlich schwerer als beim klaren 8:1-Heimsieg. Knapp wird das Personal am Freitag auch hinter der Bande: Hurbanek ist ortsabwesend, Koubenski stößt berufsbedingt erst später zur Mannschaft. Das Coaching im ersten Drittel wird deshalb Marc Meinhardt übernehmen, der seine aktive Laufbahn erst kürzlich beendet hatte.

Ob dem ECW Sande im Samstag-Heimspiel gegen Timmendorf wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen, ist offen. Der Tabellenfünfte überraschte zuletzt mit einem 11:3-Sieg in Bremen.