Wilhelmshaven - Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Landesliga-Volleyballerinnen des WSSV bei der 2:3-Niederlage beim Oldenburger TB II (19:25, 25:19, 25:22, 17:25, 13:15.). Altbekannt war dagegen die Stimmungslage beim Männer-Landesligisten STV Wilhelmshaven: Das 1:3 bei 1860 Bremen III (20:25, 28:26, 21:25, 20:25) war die sechste Saison-Niederlage des damit weiterhin sieglosen Schlusslichts.
Landesliga Frauen: Als Tabellenvierter schlägt sich Aufsteiger WSSV weiter glänzend. In Oldenburg wäre aber nach einer 2:1-Führung mehr drin gewesen als nur ein Punkt. Trainer Bernd Weber: „Kurzzeitige Konzentrationsschwächen standen einem Sieg, den wir verdient gehabt hätten, im Weg. Wenn wir aber weiterhin so auftreten, werden wir in der Liga noch ein paar Erfolge einfahren.“
Solide Basis des WSSV-Spiels war über weite Strecken der 108 Minuten eine stabile Annahme, die es dem Gast immer wieder ermöglichte, zu Punkten zu kommen. Lisa Weber steigerte sich im Angriff nach unsicherem Beginn, Verlass war wieder auf Laura und Natalie Schutta. Ein positiver emotionaler Faktor im Team waren, so der WSSV-Coach, Tomke Wegmann und Mannschaftsführerin Luciana Matheja.
Landesliga Männer: Knapp zwei Stunden lang wehrten sich die Voslapper in Bremen gegen eine erneute Niederlage, weil aber immer wieder Eigenfehler den grundsätzlich nicht schlechten Auftritt trübten, stand der Aufsteiger am Ende einmal mehr mit leeren Händen da.
Erfreulich verlief – trotz seines zum STV-Dilemma passenden Namens – der erste längere Auftritt von STV-Mittelblocker Philipp Pech, einen guten Eindruck hinterließen im 4:2-System der Wilhelmshavener auch die Zuspieler Gerke Seidler und Jan-Lukas Backhuß, die neben Spielertrainer Mario Hauser auch im Angriff zu überzeugen wussten.
Fest steht damit aber: Kommt der Aufsteiger an den letzten beiden Heimspieltagen vor Weihnachten (7. und 14. Dezember) nicht aus dem Stückwerk-Modus heraus und punktet, kann der Klassenerhalt angesichts von nur noch sechs Partien im neuen Jahr abgehakt werden.
