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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Maritim

Forschung: Seit 15 Jahren wertvolle Daten aus dem Wattenmeer

14.09.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-09-14T09:28:47Z

Forschung:
Seit 15 Jahren wertvolle Daten aus dem Wattenmeer

Oldenburg/Spiekeroog Seit 15 Jahren ist sie fast ununterbrochen im Einsatz und liefert wichtige Umweltdaten für die Forschung: die Messstation des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität Oldenburg.

Die mit verschiedenen Sensoren bestückte Station im Seegatt zwischen Spiekeroog und Langeoog arbeitet rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr und bei jedem Wetter. Die Langzeitdaten der Station, etwa zum Salzgehalt, der Temperatur oder der Strömungsgeschwindigkeit des Wassers, sowie verschiedene Wetterdaten seien gerade angesichts globaler Umweltveränderungen wichtig, sagt ICBM-Direktor Prof. Dr. Oliver Zielinski.

„Denn so können wir die Veränderungen im Ökosystem Wattenmeer, beispielsweise aufgrund des Klimawandels, einschätzen und mit Modellrechnungen künftige Entwicklungen besser vorhersagen“, erläutert der Meeresforscher.

Derzeit nutzen Wissenschaftler vieler Disziplinen die Daten der Station für verschiedene Forschungsprojekte. Dazu zählen zum Beispiel das Projekt BEFmate, in dem sich Wissenschaftler mit der Biodiversität und Funktion von Ökosystemen befassen, und das Citizen Science Projekt „Macroplastics“.

Um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, überarbeitete das ICBM zusammen mit externen Partnern die gesamte Messtechnik. Auch künftig bleibe es aber eine Herausforderung, die Technik so zu konzipieren, dass sie auch unter extremen Wetterbedingungen zuverlässig funktioniere.