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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Mein Werder

Sahins Trauer: „Er hat mir mein Halbfinale genommen“

23.04.2019

Bremen Da stand er nun und schaut ein wenig bedröppelt drein. Um ihn herum wurde viel über das anstehende Pokal-Halbfinale gegen die Bayern gesprochen. Für Nuri Sahin waren diese Wort vor allem eines: sehr schmerzhaft. Der Grund ist offensichtlich, Werders defensiver Mittelfeldspieler darf nämlich nicht mitspielen am Mittwoch (20.45 Uhr). Er ist gesperrt. Wenn im Weserstadion die Post abgehen soll, ist er also nur Zuschauer.

„Jetzt wo das Spiel näher kommt, tut es natürlich weh“, sagte Sahin sichtlich geknickt. „Ich wäre sehr, sehr gerne dabei, weil ich auch gut in Form bin.“ Die Leistungskurve des 30-Jährigen zeigt derzeit in der Tat deutlich nach oben. In München gefiel Sahin dieses Mal als klassischer Sechser, wo er erneut unter Beweis stellte, was er erst kürzlich erklärt hatte: „Wenn die Räume eng sind, bin ich ein guter Fußballer.“

Und weil Werder diszipliniert verteidigte, gab es davon reichlich zu sehen. Sahin stand oft richtig, gewann wichtige Zweikämpfe, verteilte die Bälle gut und machte den Bayern somit das Leben schwer. Erst später, als die Bremer nach dem Platzverweis für Milos Veljkovic in Unterzahl spielten und die Gastgeber den Druck erhöhten, taten sich Räume auf. Sahin agierte nun wieder deutlich defensiver und wurde mitunter erneut zum fünften Mann der Abwehrkette.

Bargfrede in der Pflicht

Nun spricht vieles dafür, dass Philipp Bargfrede im Pokal auflaufen wird. Mehrere Wochen hatte der 30-Jährige zuletzt gefehlt, gegen die Bayern stand er wieder im Kader. Nuri Sahin wird hoffen, dass Bargfrede und alle anderen Kollegen die schwierige Prüfung irgendwie meistern. Bis dahin knabbert er noch ein wenig am Viertelfinale gegen Schalke, als er nach zwei unglücklichen Aktionen ausgerechnet in der 90. Minute noch Gelb-Rot vom Unparteiischen Deniz Aytekin sah. „Das habe ich auf dem Platz direkt zum Schiedsrichter gesagt, er hat mir mein Halbfinale genommen“, ärgert sich Sahin noch heute. „Da muss man mehr Fingerspitzengefühl zeigen. Das war keine Rote Karte.“

Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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