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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Mein Werder

Mein Werder: Gelungener Rückrundenstart dank Rashica

20.01.2019

Hannover /Bremen  Genau solch einen Moment hat er gebraucht. Milot Rashica - der Pechvogel der letzten Hinrundenspiele, der verhinderte Torjäger, der Mann der vergebenen Chancen – konnte in dieser 32. Minute gar nicht mehr danebenschießen. Der Ball fiel Werders Flügelstürmer direkt vor die Füße, und er musste ihn nur noch über die Linie drücken. Ein enorm wichtiger Treffer, für Rashica persönlich, aber auch für Werder, denn das Tor ebnete den Weg zum 1:0-Sieg beim Rückrundenauftakt in Hannover.

Die Bremer erfüllten somit am Sonnabendnachmittag die Pflicht. Eines wurde nämlich schnell deutlich: Wer gegen einen erschreckend harmlosen, spielerisch schwachen Abstiegskandidaten wie Hannover nicht gewinnt, braucht keine Gedanken an den Europapokal zu verschwenden. Nach einer zähen Anfangsphase war Werder klar überlegen. Trainer Florian Kohfeldt hatte vor dem Anpfiff „mehr Konsequenz vor dem eigenen und dem gegnerischen Tor“ von seiner Mannschaft gefordert, und seine Spieler setzten diesen Wunsch weitestgehend um.

Langkamp in der Startelf

Kohfeldt gab, wie erwartet, Sebastian Langkamp als rechter Innenverteidiger den Vorzug vor Milos Veljkovic. Nuri Sahin spielte auf der Sechser-Position, Philipp Bargfrede blieb nach seiner Verletzungspause zunächst auf der Bank. Da Johannes Eggestein mit muskulären Problemen ausfiel, durfte Martin Harnik gegen seinen Ex-Klub auf der rechten Außenbahn in einer 4-3-3-Grundordnung ran. Und der frühere Hannoveraner wirkte in einigen Szenen übermotiviert. In der elften Minute hätte Harnik etwa den freistehenden Davy Klaassen bedienen müssen, schoss aber stattdessen in die Arme von 96-Torwart Michael Esser.

In der Folge hatte Werder weitere Möglichkeiten. Nach einer zu kurzen Faustabwehr Essers zielte Nuri Sahin knapp vorbei (22.). Dann zog Rashica nach einem schönen Pass von Max Kruse von der Strafraumgrenze ab, doch Esser parierte stark (26.). In diesem Moment fragte sich wohl so mancher Werder-Fan: Geht das schon wieder los?  Rashica, der in den Partien vor der Winterpause gleich mehrere Riesenchancen vergeben hatte, verpasste schon wieder eine Gelegenheit.

Es dauerte aber nur sechs Minuten, und all die Fehlschüsse waren vergessen. Dem Führungstreffer ging ein herrlicher Spielzug der Bremer voraus. Kruse passte herrlich in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr auf Maximilian Eggestein. Dessen Hereingabe beförderte Harnik per Hacke in Richtung Tor, Esser wehrte ab, doch Rashica war zur Stelle. "Wir müssen die Momente finden, um ein Spiel zu gewinnen", hatte Kohfeldt vor der Partie gesagt. Das war solch ein Moment.

Eggestein trifft den Pfosten

Der Gegentreffer zeigte zudem Wirkung bei den Gastgebern. Werder war nun drückend überlegen, überzeugte im Pressing, verpasste es aber, das zweite Tor nachzulegen. Harnik schloss frei vor Esser ganz schwach ab  (41.), und Eggesteins Direktabnahme touchierte den Pfosten (43.). Zur Pause hatten die Bremer achtmal aufs Tor geschossen, Hannover gar nicht. Die Gäste mussten sich also den Vorwurf gefallen lassen, dass sie nur mit 1:0 führten.

In der zweiten Halbzeit agierte Werder dann mit der Doppelspitze Kruse/Harnik. Rashica rückte zurück ins Mittelfeld und hatte gleich wieder eine gute Möglichkeit, als er aus spitzen Winkel an Esser scheiterte (49.). Auf der Gegenseite versuchten die Hannoveraner nach einer passiven ersten Hälfte nun mehr im Spiel nach vorne. Ohne die verletzten Niclas Füllkrug und Ihlas Bebou fehlte es im Angriff jedoch an der nötigen Klasse, und die Gastgeber blieben zumeist ungefährlich. Daran konnte auch der eingewechselte Jonathas, den 96 in der Winterpause zurückgeholt hatte, nichts ändern.

Pavlenka muss retten

Trotz der unbedarften Angriffsbemühungen des Gegners verlor Werder zunehmend die Spielkontrolle. Kohfeldt reagierte, indem er Bargfrede für Harnik brachte (62.). Bargfrede sollte als zentraler Mann einer Dreierkette für Stabilität und mehr Zweikampfstärke sorgen. Rashica rückte neben Kruse in den Angriff. Nachdem Niklas Moisander in höchster Not gegen Nicolai Müller retten musste (67.) und Torwart Jiri Pavlenka den eingewechselten Iver Fossum gerade so stoppte (75.), stellte sich die Frage, ob Werder nun zu sehr auf die Defensive setzte?

Kohfeldts Antwort lautete: Josh Sargent. Rashica, der in der 77. Minute noch einmal an Esser gescheitert war, machte Platz für den Joker (80.), der vor der Winterpause in zwei von drei Einsätzen getroffen hatte. Ein Tor gelang dem Sturmtalent dieses Mal nicht, dafür hatten Philipp Bargfrede und Maximilian Eggestein in der Schlussphase noch gute Gelegenheiten, beide scheiterten jedoch an Esser. Darüber ärgern mussten sich die Bremer nicht mehr, Werder siegte am Ende verdient mit 1:0 in Hannover und rückte wieder näher heran an die internationalen Plätze.

MEINWERDER.DE
Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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